Plattenkritik

Incarnated  - The Pleasure of Consumption

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 09.03.2006
Datum Review: 21.08.2006

Incarnated - The Pleasure of Consumption

 

Also, ganz ernsthaft. Ich kann mich mit Crust, Grind und Mega-Death Metal einfach nicht anfreunden. Nun gut. Es ist Geschmackssache. Ich wird auch versuchen das Review hier zu Incarnated dementsprechend neutral zu sehn und gebe euch abgesehen von einer kleinen Spur meiner persönlichen Meinung einfach mal viel Background-Info zu der Band, denn es wird sicher viele Leute geben, die genau solche Musik mögen und Incarnated feiern. Daher ist dies ein Versuch, das alles irgendwie unter einen Hut zu bekommen.

Die polnische Band Incarnated gibt es bereits seit 1992 und sie nannten ihre Musik damals Gorephobic Slaughtering Metal. Nach mehreren Demos und einer Split mit Damnable kam nach 8 Jahren erst ihr Debütalbum auf Demonic Records raus. Über die Jahre haben Incarnated Shows mit Dead Infection, Hate, Toxic Bonkers, Trauma, Parricide und anderen gespielt und die neue Full Length „Pleasure of Consumption“, die auch wieder in den Bloodline Studios aufgenommen wurde, soll im alten, brutalen Schweden-Death Metal à la Entombed, Nihilist, Dismember oder Necrony daher kommen. Und laut Label Selfmadegod sind die Polen auch 100% Underground. Und das Album sei brilliant roh produziert. Roh ist gut. Roh ist das richtige Wort. Ich habe selten einen so schlechten Gitarrensound gehört. Das ist wie das Rauschen im Fernsehn, wenn ein Programm endet. Dazu kommt ein, dass muss man allerdings sagen, gut klingendes Schlagzeug und brutalster Death-Metal Grunz. Dass die Guitar Riffs „insane“ sein sollen laut Label, das mag man schlecht beurteilen, bei dem Brei, den man da um die Ohren gehaun bekommt. Vielleicht ist das ja alles so gewollt und spiegelt genau den Sound wieder, den Incarnated wollen, aber ich find es einfach nur grauenvoll.

Aber: es ist und bleibt Geschmackssache. Da ich nun aber keine wirklichen Unterschiede am Riffing oder sonstigem in den einzelnen Songs hören kann, die Stimme so verzerrt ist, dass es schwer zu sagen ist, was davon wirklich aus dem Sänger und was davon aus dem Mischpult kommt, bekommen Incarnated von mir nur 3 Punkte. Andere mögen sie besser bewerten, ich kann es nicht.

Tracklist:

01 Dying Sounds
02 Bloods For Blood
03 Life Organs Transplantation
04 Blood Sign
05 Dead House
06 Human Meat
07 Disturbance of Consciousness
08 Oscullum Obscenum
09 U.F.O.
10 Ghetto Blaster
11 Genetic Deformations
12 Rotten Visions
13 Your Mad Minds

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Janina

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