Plattenkritik

June - If You Speak Any Faster

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Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 11.08.2005

June - If You Speak Any Faster

 

Direkt aus der Heimat von Victory Records, Chicago, kommt auch das Jüngste Label-Singning namens JUNE. Vier Jungs, als Spaßprojekt formiert, hatten nach einer 4 Song Demo schnell ihre ersten Auftritte in Chicago und Umgebung. Wie man das kennt, kam das Eine zum Andere und nun haben JUNE ihren ersten Lonplayer, "If You Speak Any Faster", im Gepäck und sind bereit die Welt für sich zu gewinnen.

Mit einer eingängigen Emo/Poppunk Mischung die sich nicht zu verstecken brauch und mit Melodien en masse geht das Album auch unmittelbar in die Ohren, sich nachhaltig festsetzen kann sich der Sound bei mir dann doch nicht. Zu sehr fühle ich mich an andere Genre-Größen erinnert. Der Gesang könnte von den quasi benachbarten FALL OUT BOY stammen und die Songstrukturen sind eine Mischung aus TAKING BACK SUNDAY und den erstgenannten. Sei es der parallele, duale Gesang oder die Klangmuster – beides klingt toll, lässt sich aber unmittelbar zuordnen. Einzig die als Songwriting-Vorbilder genannten ALKALIN TRIO kann ich hier gar nicht erkennen. Nun gut, das hört sich jetzt alles sehr negativ an, muss jedoch generell nicht so aufgefasst werden. Es gibt genug Fans, die sich nach jeder weiteren, ähnlich klingenden Band ihrer Lieblingscombo verzehren und vielleicht sogar irgendwann eine entdecken, die noch ein Stückchen besser ist – ich bleibe hier jedenfalls bei den Originalen. Kommen die Jungs aus Chicago mal in meine Nähe, schaue ich sie mir definitiv an, für mehr als wohlwollende 5 Skulls reicht es diesmal jedoch nicht.

Tracklist:
1. Speak Up
2. Patrick
3. OK Corral
4. My Side Of The Story
5. Elevators Are Matchmakers
6. Scandals And Scoundrels
7. The City
8. Invitations
9. I Write B Movies
10. You Had It Coming
11. I’ve Got The Time If You’ve Got The Argument

Autor

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Torben

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Allschools Chef

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