Plattenkritik

Kalel - Lolita

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970

 

Ricos Thoughts:
Kalel aus NYC ist die neue Band von Mike Dyan einem Multitalent der Musik! Zusammen mit seinen Freunden Harry Kazakos und Lou Medina, Members von Cold Front und Breakdown, und Jamie York fand er es Zeit mal etwas neues auszuprobieren. Um Kalel verdauen zu können muss man sich das ganze erst ein paar mal anhören. Ich muss sagen es klingt sehr überraschend, das Tempo der Platte läuft in einem langsamen groover über dich hinfort! Die Musik erinnert mich oft and die ruhigen zwischenparts von Bands wie Breakdown oder Coldfront! Es ist vor allem die Stimme von York der der Musik eine andere Dimension gibt, sie ist beeinflusst von Led Zeppelin, Bad Brains, Cro Mags... Er kombiniert seine Stimme von emotinellem hin zum Schreien.
Die Texte basieren auf persönliche Erfahrungen von Jamie York und sind düster bewandt. Viele von euch werden diese CD eintönig oder langweilig finden weil es ehrlich gesagt immer den gleichen Groov hat, es plätschert hald wie eine Quelle vor sich hin.
Wenn du mal etwas anderes als eine "normale" HC Platte - sollte man sich dieses Teil mal reinziehen!

Ollis Turn:
Die New Yorker Formation Kalel bietet durchaus nicht die oftmals übliche NYHC Durchschnittskost. Vor allem Sänger Jammi York’s Stimme ist mir einer Bandbreite die von wirklich hohen Vocals (eigentlich nur einmal in „Void Overture“ zu hören), über moderaten Gesang bis hin zu tough guy-mäßigem Gegrunze/Geschrei reicht, wirklich facettenreich.
Die musikalische Untermalung erinnert mich ein wenig an Tool, obwohl Kalel doch etwas heftiger zu Werke gehen. Tool werden dann auch zusammen mit den Bad Brains, Cro-Mags, Led Zeppeling und Pink Floyd als Einflüsse in der Presse-Info genannt werden. Bis auf die letztere zwei Bands würde ich das auch so unterschreiben. Es wird auf jeden Fall Wert auf Atmosphäre und Abwechslung gelegt und auch vor etwas komplexeren Parts nicht zurückgeschreckt.
Ich kann es mir leider nicht verkneifen hier kurz darauf hinzuweisen, dass „“Dancing on the Killing Floor“ genau wie „Killing in the name of“ von RATM anfängt. Keine Ahnung ob die Jungs das tatsächlich nicht gemerkt haben oder ob es Absicht war.
Bleibt der Vollständigkeit halber noch zu erwähnen, dass sich laut Info mit Harry Kazakos, Lou Medina und Mike Dijan hier auch noch drei ehemalige Breakdown Leute tummeln.
Insgesamt ist „Lolita“ auf jeden Fall eine interessante Veröffentlichung, die man sich durchaus mal anhören sollte.

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Rico

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