Plattenkritik

Khoma - All Erodes

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Release Date: 02.11.2012
Datum Review: 13.11.2012

Khoma - All Erodes

 

Auch wenn das für 2013 angekündigte neue Werk von CULT OF LUNA wohl wieder eine längere Schaffenspause für KHOMA bedeutet, müssen Fans der Band keinesfalls auf neues Material verzichten. Mit „All Erodes“ veröffentlicht das Trio um die beiden COL Gitarristen Perrson und Khilberg aus Liebe zu ihrer Musik nun eine Art Zusammenstellung unveröffentlichter Tracks, welche in den Jahren 2002 - 2012 entstanden sind.

„All Erodes“ ist definitiv keine lieblose Resteverwertung. Wer mit den großartigen Alben „The Second Wave“ (2006) oder „The Final Storm“ (2010) vertraut ist, wird wissen, dass KHOMA ein Garant für detailreichen, progressivem Post-Rock sind. Und auch die acht Songs (plus Remix) des neuen Albums stehen in der Tradition ihres klangvollen Sounds.
KHOMA wissen es Emotionen zu inszenieren und ein warme Atmosphäre zu erzeugen. Dabei ist es bewundernswert wie harmonievoll die einzelnen Tracks mit einander funktionieren, wenn man bedenkt, dass sie in drei verschieden Schaffensphasen entstanden sind. Ihre Mischung aus gefühlvollen „radioheaddesken“ Fragilität und skandinavischer Melancholie, die oft an Bands wie KENT oder ruhigen TIGER LOU zurück blicken lässt, transportiert traumhafte Stimmungen. KHOMA leben ihre Musik und lassen das den Hörer mit jeder einzelner Note spüren.
So ist „All Erodes“ definitiv als ein weiteres diskografisches Highlight zu betrachten, welches das Schaffen von KHOMA bereichert und hoffentlich nicht für die Endgültigkeit vollendet.
Übrigens ist das Ganze neben der Digipack- auch als sehr aufwendig gestaltete LP-Version erhältlich.

Trackliste:
1. In Ruins
2. Just Another Host
3. Dead Seas
4. Give It Meaning
5. Death Throes
6. Winter Came Upon Us
7. Armo
8. Eyes To The Sun
9. All Like Serpents (Remix)

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Mulder

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