Plattenkritik

Kreator - Dying Alive

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Release Date: 30.08.2013
Datum Review: 30.08.2013

Kreator - Dying Alive

 

Gut zehn Jahre musste man auf eine neue offizielle Live-Veröffentlichung der Ruhrpott-Thrasher KREATOR warten. Seither gab es zwar, mit den beiden Heftbeilagen „Live At The Rock Hard Festival“ und diversen Album-Boni, Konzerte der Essener zu hören, auf eine speziell für diesen Zweck aufgezeichnete Show, musst man jedoch lange warten.

In der ausverkauften Oberhausener Turbinenhalle präsentieren eine Show ihrer der letztjährigen „Phantom Antichrist“-Tour. Man merkt den Herrschaften um Mille Petrozza an, dass sie zu diesem Zeitpunkt schon einige Konzerte auf dem Buckel hatten. Hier und da erlaubt man sich zwar einen sympathischen Spielfehler, insgesamt wirken KREATOR aber unglaublich gut aufeinander eingespielt.

Die Setliste lässt dabei eigentlich auch keinerlei Wünsche offen (Auch wenn sich ein Fan auf der beiliegenden Behind-The-Scenes-Doku „Terrorzone“ gewünscht hätte). Neben neueren Hits wie „From Flood Into Fire“, „Civilazation Collapse“ oder „Death To The World“ ihres aktuellen Meisterwerks „Phantom Antichrist“, dürfen All-Time-Klassiker „Phobia“, „People Of The Lie“ oder „Flag Of Hate“ natürlich nicht fehlen. Begleitend von Milles, wie immer leicht schrägen, Ansagen („Ruhrpott! Zerstörung!“) zelebrieren KREATOR Thrash-Metal, wie man dies nicht besser machen kann.

Bild- und soundtechnisch ist „Dying Alive“ absolut State-Of-The-Art. Aufgenommen mit 24 Kameras haben KREATOR einige ungewöhnliche Perspektiven auf Lager (Moshpit-Kamera). Die Produktion der ganzen Angelegenheit ist über jeden Zweifel erhaben, klingt voluminös und kräftig und bindet das Publikum perfekt mit ein.

Neben dem Konzert liegen der DVD noch die beiden Musikvideos zu „Phantom Antichrist“ und „Civilization Collapse“, sowie deren Making-Of bei und der angesprochene Blick hinter die Kulissen der Tour bei. Eine Dreingabe aber nicht essentiell – Im Gegensatz zum Konzert. Das sollte jedes KREATOR-Fan-Herz höher schlagen lassen!

Also, Inventar aus dem Wohnzimmer räumen, Freunde einladen, Boxen aufdrehen und „die Halle auseinander nehmen“!

Tracklist:

01. Intro: Mars Mantra
02. Phantom Antichrist
03. From Flood Into Fire
04. Enemy Of God
05. Phobia
06. Hordes Of Chaos
07. Civilization Collapse
08. Voices Of The Dead
09. Extreme Aggression
10. People Of The Lie
11. Death To The World
12. Endless Pain
13. Pleasure To Kill
14. Intro 2 - The Patriarch
15. Violent Revolution
16. United In Hate
17. Betrayer
18. Flag Of Hate
19. Tormentor
20. Outro/ Credits

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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