Plattenkritik

Lavatch - Demo

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Release Date: 01.01.2007
Datum Review: 23.09.2007

 

LAVATCH knallen, soviel ist gewiss! Das etwas spartanisch aufgemachte und selbst betitelte Demo der Band aus Kölnschreckt vielleicht auf den ersten Blick ab, aber wen das nicht stört, erlebt eine extrem chaotisch, furios und ambitioniert agierende Truppe, die sich im Fahrwasser von älteren Every Time I Die und diversen Screamo-Kapellen bewegt. Das Ganze mag zwar optisch niemanden vom Hocker reißen, aber die musikalische Produktion ist definitiv sehr gelungen.

Unter den vier Tracks ist kein Ausfall zu verzeichnen und auch wenn das noch recht wenig über die Fertigkeiten einer Band auf Albumlänge aussagt, ist diese Tatsache zunächst sehr löblich. Scheint der erste Track ‚The Pollyana Reluctance' noch recht konservativ im Fahrwasser von frickeligen Metalcore-Combos zu schwimmen, erweist sich der zweite Track 'Paranoia Now' als wegweisender Befehl Zweifel über Bord zu lassen und eine wilde Party steigen zu lassen. Falls ich mal ausziehen sollte, ist das definitiv der passende Soundtrack für die dazugehörige Abrissparty. Im weiteren Verlauf des Demo, wissen die letzten beiden Songs, ‚Deaf’n’Funk’ und ‚Pretty Dynamite’ zu überzeugen, aber sie reichen nicht ganz an den chaotischen Überhit ‚Paranoia Now’ an. Gelungener Einstand von LAVATCH, die wie aus dem Nichts heranstürmend zu gefallen wissen!

Tracklist:

1. The Pollyana Reluctance
2. Paranoia Now
3. Deaf’n’Funk
4. Pretty Dynamite

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Dario

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