Plattenkritik

Lizzy Borden - Apointment With Death

Redaktions-Rating

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Release Date: 02.11.2007
Datum Review: 12.11.2007

Lizzy Borden - Apointment With Death

 

Eine Heerschar von Gastmusikern (u. a. George Lynch (Dokken/Lynch Mob) Dave Meniketti (Y&T), Corey Beaulieu (Trivium), Jonas Hansson (Silver Mountain), Erik Rutan (Hate Eternal/ex-Morbid Angel), Michael T. Ross (Angel/Hardline)) macht längst noch keine gute Platte aus. Das habe ich mir gedacht, als ich die neue LIZZY BORDEN vorgelegt bekam. Man muss schon beinharter US True Metal Fan sein, um "Apointment With Death" etwas abgewinnen zu können. Ich bin es gewiss nicht, dennoch muss ich auf ein paar Dinge dieser seit 25 Jahren existierenden Band und dieses Albums eingehen. Zunächst fand ich die Verknüpfung mit der guten alten NWOBHM (vor allem IRON MAIDEN zu "Iron Maiden" und "Killers") ziemlich gelungen. Dann sind diese Gitarrensoli nicht von dieser Welt. Die Stimme des Meisters sagt mir indes ü b e r h a u p t nicht zu. Allerdings verfügt Mr. Lizzy nicht über eine Eierkneiferstimme, sondern singt irgendwie schief. Aber das ist wie so vieles im Leben reine Geschmackssache. Die Songs gehen sofort ins Ohr, setzen sich aber nicht im Gehirn fest. Das Album stellt ein Konzeptalbum über Hr. Sensemann dar, wie einfallsreich. Ach ja, das Eine noch: Die Band nennt sich nach der bekannten Axtmörderin Lizzie Borden (Lizzie Borden nahm eine Axt und schlug den Vater vierzigmal. Als sie sah, was sie getan, die Mutter einundvierzigmal).

Tracklist:
1. Abnormal
2. Appointment With Death
3. Live Forever
4. Bloody Tears
5. The Death Of Love
6. Tomorrow Never Comes
7. Under Your Skin
8. Perfect World (I Don't Wanna Live)
9. Somethin's Crawlin
10. (We Are) The Only Ones
11. The Darker Side



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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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