Plattenkritik

Lost Society - Terror Hungry

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Release Date: 04.04.2014
Datum Review: 08.04.2014

Lost Society - Terror Hungry

 

LOST SOCIETY geben ganz schön Gas. Quasi ein Jahr nach ihrem Debüt „Fast Loud Death“ veröffentlichen die Finnen mit „Terror Hungry“ bereits ihren zweiten Langspieler. Dass man in einem Jahr nicht großartig etwas an seiner Grundausrichtung ändert, sollte klar sein, hat der Erstling doch ziemlich gut funktioniert. LOST SOCIETY spielen immer noch Thrash Metal der alten Schule, orientieren sich an den Bay-Area-Helden von MEGADETH oder EXODUS, wobei sie von den ersten die technischen Fähigkeiten und von letzteren die Raserei geerbt haben. Schon auf „Fast Loud Death“ gab es die fehlende Eigenständigkeit zu bemängeln – Dieses Manko herrscht noch immer vor. Zwar geht ein Song wie „Game Over“ ziemlich schnell vom Ohr in die Nackenwirbel über, revolutionär ist das Gebotenen bei Leibe nicht. Auch „Thrashed Reality“ oder „Brewtal Awakening“ gehen gut ins Ohr und werden Live sicher für ordentlich Bewegung im Moshpit sorgen.
So bleibt mir am Ende nur übrig das selbe zu schreiben wie schon beim Vorgänger: „Terror Hungry“ ist ein grundsolides Thrash-Metal-Album geworden, dass das Rad nicht neu erfindet. Vielleicht sollten sich die Jungs das nächste Mal ein bisschen mehr Zeit nehmen und diese dann in Arrangements und Songstrukturen stecken. Dass die jungen Finnen technisch einiges auf dem Kasten haben ist unverkennbar, bislang spiegeln sie diese Fähigkeiten aber noch zu selten in gutem Songwriting wider.

Tracklist:

01. Spurgatory
02. Game Over
03. Attaxic
04. Lethal Pleasure
05. Terror Hungry
06. Snowroad Blowout
07. Tyrant Takeover
08. Overdosed Brain
09. Thrashed Reality
10. F.F.E.
11. Brewtal Awakening
12. Mosh It Up
13. Wasted After Midnight

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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