Plattenkritik

Luciferion - Demonication (The Manifest)

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 12.06.1994
Datum Review: 29.08.2007

Luciferion - Demonication (The Manifest)

 

Mal ehrlich, wer von euch hat mal etwas von Luciferion gehört. Wahrscheinlich sehr Wenige, obwohl gerade dieses eine Output der Schweden (meines Erachtens gab es nur noch 2003 „The Apostate“, was allerdings nicht als neues Studioalbum bezeichnet werden kann) als Death Metal Klassiker bezeichnet wird. Nur soviel von meiner Seite dazu: Wer im Death Metal ein Wort mitreden will, muss, ich wiederhole, muss dieses Album in und auswendig kennen!

Zu hören ist auf „Demonication (The Manifest)“ Death Metal der alten Schule. Death Metal mit viel Blast Beats, mit viel Thrash Passagen und viel kranken Soli. Auch ist das Ganze eisig kalt dargeboten und hat unendlich viel Dichte und Atmosphäre. Damit aber nicht genug, um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, taucht ab und zu ein Synthi auf, der einem den Magen auf links zieht und das Ganze noch böser macht. Ja, böse, das ist wohl die passende Bezeichnung für dieses Album. Trotz allem wurde sehr viel Wert auf Melodien und Nachvollziehbarkeit gelegt. Kopf von Luciferion ist Wojtek Lisicki, dem nachgesagt wird, ein absoluter Perfektionist zu sein. Und diesen absoluten Perfektionismus hört man diesem Album auch an. Wenn ich mir überlege, wann dieses Teil entstanden ist, also am Ende der großen Death Metal Welle, dann scheinen die Macher das Beste aus allen bis dahin veröffentlichten Death Metal Scheiben genommen und „Demonication (The Manifest)“ eingespielt zu haben. Die Vocals stammen von Mickael Nicklasson, jetzt bei Dark Tranquility an den Saiten. Das Drumming wurde vom Sessionmusiker Peter Weiner übernommen und ist einfach nur sensationell. Aufgenommen wurde der Meilenstein im Studio Fredmann, unnötig zu sagen, dass der Sound fett und zeitlos ist. Dieses Meisterwerk gehört einfach in jede halbwegs gut sortierte Metalsammlung!

Anspieltipps: Einfach alles!

Tracks:

1. Intro
2. On the wings of the emperor
3. Graced by fire
4. Rebel souls
5. Satan's gift (The crown of thorns)
6. The manifest
7. Christ dethroned
8. Hymns of the immortals
9. Blasphemer
10. The voyager

Alte Kommentare

von vnv 29.08.2007 15:42

thank you for the review! auch von mir 10 punkte. zum teil scheinen auch mal alte DEICIDE durch, ansonsten tolles review. ich bin gespannt, welche weiteren unbekannten klassiker ihr ausgräbt, 666 thumbs up!

von FKK 29.08.2007 15:44

..und bei den Vocals schimmert David Vincent durch

von tobe 29.08.2007 18:01

yeah, mehr von den klassikern !!! vielleicht entdeckt ja der eine oder andere "neuling" die alten scheiben für sich !!!

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Clement

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