Plattenkritik

Lunchbox - Don’t Teach Your Grandmother How To Suck Eggs

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 09.04.2007

Lunchbox - Don’t Teach Your Grandmother How To Suck Eggs

 

Ganz junge Jungspunde sind die Jungs von LUNCHBOX aus Bad Tölz und insofern will ich auch gar nicht so kritisch an die Sache rangehen. Aber sicherlich ist die Band in so ziemlich jeder Hinsicht noch Verbesserungspotenzial in sich hat – was ja nichts Schlechtes ist.

Das Album ist zwar sauber eingespielt, aber die Komposition der Songs wirkt doch (für den eigentlich recht flotten Punk-Ansatz) noch sehr schleppend. Auch der Gesang von Frontmann Martin Schindler lässt noch zu wünschen übrig. Zwar erwarte ich in dieser Sparte keinen José Carreras, aber mir fehlt doch das gewisse Etwas in der Stimme– der Charakter, der Klang der Geschichten erzählt. Schön ist, dass Martin recht akzentfrei singt – was ja bei Lunchables der frühen Generation nicht unbedingt immer der Standard ist. Das Album umfasst also insgesamt 6 recht nette, aber sicherlich nicht bahnbrechende Tracks, die sich alle ein wenig gleich anhören. Der Albumtitel „Don’t Teach Your Grandmother How To Suck Eggs“ ist noch der Ausgefallenste Aspekt des Ganzen. Aber ich bin nicht hoffnungslos negativ der Band gegenüber eingestellt. Ich habe den Eindruck, dass die Jungs Live sicher viel Spaß haben und machen. Und das Schöne am jung und unerfahren sein, ist ja bekanntlich, dass man von ganz alleine älter und erfahrener wird. Ich wünsche LUNCHBOX jedenfalls, dass sie es noch vom Pausenbrot zur After Work Party mit Champus auf Eis schaffen.

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Charlotte

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