Plattenkritik

Lyzanxia - Locust

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Release Date: 31.05.2010
Datum Review: 09.06.2010

Lyzanxia - Locust

 

Bereits zum vierten Mal schlagen die Potvin Brüder David und Franck mit LYZANXIA zu. Das neue Album hört auf den Namen "Locust" und schlägt genau in die Kerbe, die der Vorgänger "Unsu" 2006 hinterlassen hat. Der moderne Melodic Death Metal wird durch einen dänischen Neo Thrash Anteil aufgepäppelt, so dass "Locust" wie eine Mischung aus IN FLAMES und MNEMIC klingt. Allerdings bestehen die Franzosen bereits seit 1996, so dass dieser Vergleich nur als grobe Beschreibung, nicht als "seit wann kommt der Knochen zum Hund" Verweis dient. Leichte progressive Sequenzen werden gemäß der Heimat hinzugefügt, denn LYZANXIA stammen aus Frankreich und Bands dieser Herkunft bestachen in den letzten Jahren aufgrund ihrer Andersartigkeit. Einige Highlights haben sich in das Album eingeschlichen, so lässt zum Beispiel "The Clamp" aufgrund der Tempiwechsel und dem frischen Chorus aufhorchen. Negativ mutet die Gleichheit der Kompositionen an, mehr Abwechslung im Songwriting tut bitter Not. Sehr aufdringlich und nicht jedermanns Sache dürften auch die wechselnden Vocals der Potvin Brüder sein, meist im wüst shoutenden Bereich stagnieren sie schnell gen Monotonie. Aber beim Wust der heutigen Veröffentlichungen in diesem Genre können sich LYZANXIA mit "Locust" knapp über der Masse behaupten. Reinhören ist somit Pflicht.

Tracklist:
1. Prime Thrill
2. Under Lie
3. Separate World
4. Light Transition
5. Parasitic Growth
6. The Clamp
7. Mind Tracker
8. Hundred-Story Moth
9. Tomorrow Died
10. SubHero Zero
11. Father Ra

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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