Plattenkritik

Marathonmann - ...Und Wir Vergessen Was Vor Uns Liegt

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Release Date: 25.07.2014
Datum Review: 14.08.2014

Marathonmann - ...Und Wir Vergessen Was Vor Uns Liegt

 

Die Schritte bleiben weiter groß, mit denen MARATHONMANN aus München ihren 42km-Lauf absolvieren. „...und wir vergessen was vor uns liegt“ ist bereits die vierte Veröffentlichung der jungen Band seit Gründung 2011. Mit ihrem Debütalbum „Holzschwert“ konnte das scheinbar ununterbrochen tourende Quartett 2012 viele Fans von Muff Potter bis Turbostaat von sich überzeugen.
Mit der „Kein-Rückzug-kein-Aufgeben“-EP präsentierte man Anfang diesen Jahres bereits einige neue Stücke, sowie alte Songs in akustischem Gewand. Auf ihrem zweiten Langspieler finden sich keinerlei Experimente. MARATHONMANN spielen in altbewährter Manier einen Hit nach dem anderen runter. Dabei gehen ‚Onkalo’ oder ‚Auf dem höchsten Punkt der Welt’ jedoch nicht so schnell ins Ohr, wie noch das eine oder andere Lied des ersten Albums. Macht nichts, möchte man „...und wir vergessen was vor uns liegt“ nach jedem Durchlauf eigentlich sowieso gleich noch einmal anhören, um am Ende jede von Sänger Michis Metaphern zu verstehen. Wer glaubt, MARATHONMANN wäre, ob ihres strammen Veröffentlichungstempos, die Kreativität abhanden gekommen, irrt. Auf ihrem zweiten Album präsentieren sich die Münchner ein Stück gereifter. Der Überraschungsfaktor des Debüts ist zwar beim Nachfolger weg, MARATHONMANN verstehen es aber immer noch perfekt, erhabene Melodien zu komponieren. Im Vergleich zum Erstling sind die Liedstrukturen nicht mehr so zugänglich und direkt, was den Wiederhörwert der Scheibe gleichzeitig um einiges erhöht. So kann es weitergehen, so geht einem vor dem Ziel nicht die Luft aus.

Trackliste:

01. Alles auf null Start
02. Onkalo Start
03. Abschied Start
04. Diese Hände Start
05. Auf dem höchsten Punkt der Welt Start
06. Der große Sturm Start
07. Neumondnacht
08. Zwei mal zwei
09. Landschaftsleben
10. Rücklauf
11. 73162
12. Manchmal kommen sie wieder

Alte Kommentare

von xszenebullex 16.08.2014 16:16

grausam, langweilig und die interviews vom sänger lettner eher zum facepalmen. auflösen bitte. danke.

von axt 27.09.2014 18:34

Hat mich persönlich nicht überzeugt. Vers

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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