Plattenkritik

Marie Fisker - Mirror Mirror Mirror Mirror

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Release Date: 10.06.2011
Datum Review: 24.05.2011

Marie Fisker - Mirror Mirror Mirror Mirror

 

Mit „Mirror Mirror Mirror Mirror“ erscheint ein Vorgeschmack auf das zweite Album der dänischen Indiepoplady, welches für nächstes jahr in den Startlöchern steht. Ruhig und gelassen klangen die melancholischen Perlen auf „Ghost Of Love“ – und genau so setzt sich die musikalische Reise von MARIE FISKER aus Kopenhagen fort. Leider gibt es mit dem verträumten „Mirror Mirror“ lediglich einen einzigen eigenen Beitrag der Dame selbst, ergänzt wird diese Teaser-EP durch Coverversionen befreundeter Musiker – als da wären: Chimes & Bells („City Lies“), Andreas Mathiasen/Murder („Hold On To this For A While“) und Sune Rose Wagner /The Raveonettes („Ghost Of Love“).

Die jeweils mit ruhigen Gitarrenklängen und seichter hintergründiger Untermalung versehenden Versionen ähneln der Stimmung des Originals, somit ist „Mirror Mirror Mirror Mirror“ mehr eine gespickte Single, als eine reine MARIE FISKER-Veröffentlichung. Intensiv haben sich die Protagonisten mit den ursprünglichen Tracks befasst und diesen ihre persönliche Note beigefügt, jedoch schwimmt diese 18 Minuten anhaltende Gefühlswelle nicht dauerhaft obenauf und verlangt ein sehr ruhiges Gemüt. The Soundtrack Of Regentropfen an der Scheibe, könnte man meinen. Zum Runterkommen in lauen Frühjahrsnächten bitte auch nicht übermäßig genießen, MARIE FISKER, die mit ihrem Hinterhofstudio und ausgiebigem Freundeskreis innerhalb der Indieszene ihr buntes und kreatives musikalisches Leben gestaltet, bringt mit ihren zuckersüßen Popplätzchen eher den gefühlten vertonten Herbst und nicht den entschlackenden Sonntag im Biergarten ums Eck.

Tracklist:
1. Mirror Mirror
2. Ghost Of Love (Sune Wagner)
3. City Lies (Chimes & Bells)
4. Hold On To This For A While (Anders Mathiasen)

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Moppi

Autoren Bio

Alt, langweilig, tierlieb.

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