Plattenkritik

Maylene & The Sons Of Disaster - II

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 20.03.2007
Datum Review: 16.02.2007

Maylene & The Sons Of Disaster - II

 

Was macht eigentlich der ehemalige Underoath-Frontmann Dallas Taylor? Nun ja, was ganz anderes als man von ihm wahrscheinlich erwartet hätte in rein musikalischer Hinsicht, denn mit seiner aktuellen Band MAYLENE & THE SONS OF DISASTER wildert der ehemalige Schreihals und der Rest in den weiten Tiefen des straighten Rock. Das man dabei trotzdem immer noch große Schwierigkeit hat das Album der Band annähernd zu umschreiben, zeugt durchaus von der Klasse des aktuellen Longplayers „II“, der via Ferret Records veröffentlicht wird.

Musikalisch bieten uns MTSOD einen leicht schräg anmutenden Mix aus Backyard Babies, AC/DC und vielen anderen Vertretern des Rock-Genres gepaart mit seichter klingenden Alternative und Southern Rock-Klängen. Alles zusammen vereint sich zu einem echt verwirrenden Mix, der aber trotzdem unheimlich viel Groove und Drive besitzt, dass man spätestens nach dem zweiten Song anfängt mit den Füßen mitzuwippen. Wilde und entfesselt wirkenden Gitarren-Soli von den drei(!) Gitarristen treffen auf den heiseren Gesang von Dallas Taylor, dem die Rolle des harten Rockers verdammt gut zu Gesicht steht. Die Songstrukturen sind wie bereits angedeutet sehr variabel und sind entweder flott los rockend und mit vielen Spielereien versehen, oder eher ruhig und im Akustik Stil gehalten. Textlich präsentiert sich die Truppe, wie bereits auf dem Debüt, sehr ambitioniert. Statt seelenlosem Gebrabbel gibt es hier ein richtiges Konzept, dass sich um den ehemals in den USA gefürchteten Gangsterboss Ma Barker dreht. Das Konzept und die Musik wirken beide sehr gut miteinander und versprühen einen gewissen Charme, der ein wenig Zeit braucht um entdeckt zu werden. Dennoch werden Freunde des Southern Rock- und Rocksounds sehr gut auf ihre Kosten kommen bei dem zweiten Longplayer dieser für Ferret Records ungewöhnlichen Band.

Tracklist:

1. Memories of the Grove
2. Dry the River
3. Plenty Strong and Plenty Wrong
4. Darkest of Kin
5. Raised by the Tide
6. Wylie
7. Death is an Alcoholic
8. Everyone Needs a Hasting
9. Don't Ever Cross a Trowell
10. Tale of the Runaways
11. The Day Hell Broke Loose at Sicard Hollow

Alte Kommentare

von heinzelmann 14.07.2008 15:10

beim review völlig unbeachtet: das ganze hat sogar hardcore-ige breakdowns!

von 7 angels 14.07.2008 15:22

ist ne gute platte, keine frage

Autor

Bild Autor

Dario

Autoren Bio

-

Suche

Social Media