Plattenkritik

Most Precious Blood - Merciless

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 16.10.2005

Most Precious Blood - Merciless

 

Bereits kurz vor der Veröffentlichung der neuen Scheibe von MOST PRECIOUS BLOOD in Europa, schwappt ein kleiner Skandal aus Amiland herüber. Das ursprünglich vorgesehene Cover eines verwesenden Leichnams, der von der Außenwelt nicht einmal wahrgenommen wird, schien für so manchen ein wenig zu provokant. Das die Jungs und das Mädel ganz gerne mal ihre Mitmenschen bewusst auf von ihnen bekleidete Reizthemen stoßen hat man ja nicht zuletzt beim Cover zu "Our Lady Of Annihilation" wahrnehmen können. Glücklicherweise ist so ein kleiner Skandal die beste Promotrommel, die dem Trustkill Powerhouse noch mehr Aufmerksamkeit bescheren sollte.

Die dritte Scheibe auf besagtem Label trägt den Namen "Merciless" und besinnt sich einmal mehr auf die NYHC Roots, die die Band groß gemacht haben. Angepisste Vocals, wuchtiges Midtempo, dass auch mal an Fahrt gewinnt und die richtige Priese düsteren Mosh sorgen für stetig steigendes Adrenalin. Das MOST PRECIOUS BLOOD die Hardcore Attitüde leben und auch nach außen tragen bewiesen sie nicht zuletzt durch den Headliner Posten der von PETA2 präsentierten "Compassion Over Fashion" Tour oder dem für die selben Ziele stehenden Albumtrack "Diet For A New America". Auch weiterhin wird in bester Manier kritisiert und angeprangert und der Spirit des Undergrounds hochgehalten. Lediglich die dicke Produktion und die elektronischen Spielereien, die die Band einmal mehr forciert sprechen hier für ein Release im Jahres 2005. Bereits beim Opener "Shark Ethic" leutet ein Gothic-ähnlicher Chor pompös das erste Riff ein, im weiteren kommen Streicher zum Einsatz und elektronische Sounds und eingespielte Samples lockern die durchdachten Songstrukturen ein wenig auf. "Merciless" steht für bewusst gewählte Arrangements und ungezügelte Energie – ein weiteres vielversprechendes Release aus dem Hause Truskill.

1 Shark Ethic
2 Two Men Enter, One Man Leaves
3 Driving Angry
4 Damage Control Freak
5 Mad As The March Hare
6 Type A Personality
7 Oxygen Debt
8 Diet For A New America
9 Curse Of The Immortal
10 World War You
11 Narcoleptic Sleepwalker
12 A World Without Music
13 Temporary Solution To A Permanent Problem

Alte Kommentare

von Manu 24.10.2005 13:57

Nicht schlecht das neue Album, ziemlich angepisst aber die vielen Pausen zwischen den Songs mit den vielen Geräuschen nerven ein bisschen. Die Lady of Annihilation hat mir ein bisschen besser gefallen.

von frankCASTLE 08.07.2007 09:52

sehr gutes album mit richtigen geilen stellen, besonders 2 der letzten 3 lieder glaube 11 u. 13 sind ownage!

von xRISEx 11.02.2010 04:40

Heute mal wieder ausgepackt, besonders "Damage Control Freak" & "Mad As The March Hare"(allein der Breakdown in der Mitte<3) knallen nach wie vor ohne Ende.

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Torben

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