Plattenkritik

Mutiny Within - Mutiny Within

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Release Date: 07.05.2010
Datum Review: 19.04.2010

Mutiny Within - Mutiny Within

 

Wer die Newsletter von DREAM THEATER empfängt, könnte darin auf den Namen MUTINY WITHIN als Empfehlung gestoßen sein. Die US-amerikanischen Newcomer scheinen vor allem John Petrucci beeindruckt zu haben, der vom "melodic content" und " the technicality of the music totally contributes to the song power" schwärmt. Und in der Tat beeindruckt das Sextett aus Edison, New Jersey, mit einer stark melodischen und ebenso ausgeprägten progressiven Schlagseite. Das das Boot nicht sinkt verdanken sie der Balance aus Power Thrash und auch Metalcore Momenten, die zusammengefasst an ein musikalisches Gewächs denken lässt, dass aus DREAM THEATER und KILLSWITCH ENGAGE Samen entsprungen ist und das NEVERMORE und SCAR SYMMETRY Dünger zu einem grünen Daumen verhalf. Das poppige in den Power Metal Refrains greift zwar immer wieder viel zu tief in die Zuckerdose, aber die Zahnschmerzen werden durch die heftigen Gitarrengewitter weggefegt. Die Soli und die permanent im Hintergrund auf sich aufmerksam machende Lead Gitarre verlässt während der Spielzeit des selbstbetitelten Debüts den Status "interessant" und dockt bei "erhaben" an. Auch der der Sänger kann die diversen Stile mit seiner facettenreichen Stimme transportieren und steht den formidablen Technik-Freaks an den Instrumenten in nichts nach. Mit MUTINY WITHIN präsentiert sich eine talentierte Band, die mit ihrem Debüt eine interessante Mischung aus zart, hart und verspielt zubereitet hat.

Tracklist:
1. Awake
2. Images
3. Falling Forever
4. Year Of Affliction
5. Forsaken
6. Lethean
7. Oblivion
8. Undone
9. Hours
10. Suffocate
11. Reflections

Alte Kommentare

von Killswitch Engage 23.04.2010 16:53

Hab mal auf Myspace reingehört, technisch klingt es ziemlich geil. Allerdings stört mich dieser Power Metal Gesang, das ist nicht so sehr meins. Mal schauen, vielleicht höre ich nochmal ins komplette Album rein, wenn es draußen ist.

von @Killswitch Engage 23.04.2010 17:01

das hört sich nach der Zeit weg! Lohnt sich, gute Scheibe!!

von Clement 23.04.2010 17:10

ich habe lange überlegt, an wen mich die Band wegen des harten Grundtons und des Power Metal lastigen Gesangs erinnert. Jetzt ist es mir wieder eingefallen: CROWN THE LOST

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Ich fühle mich zu alt

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