Plattenkritik

My Ruin - The Brutal Language

Redaktions-Rating

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 26.11.2005

My Ruin - The Brutal Language

 

Ui, das fällt schwer…so einen einzigartigen Mix aus Metal, Alternative, 70s Rock, Punk und auch etwas Stoner und Grunge hab ich schon ewig nicht oder überhaupt noch nie gehört! Bei einer Sängerin, die anscheinend legendär für ihr Organ ist und einem Gitarristen, der laut Aussage des „Guitar Player“ zu den fasziniersendsten zeitgenössischen Gitarristen zählt, krieg ich auch etwas Angst und zittere in ehrfürchtigem Respekt! Eine Band, die mir aber auf jeden Fall bei der Stimme der Sängerin einfällt ist: „The Distillers“ und beim Sound fällt mir auch auf jeden Fall der Vergleich zu „Queens of the Stone Age“ nicht schwer. Und was mir zu dieser Band noch einfällt ist: tiefgründige Poesie. Jeder text für sich scheint ein eigens vertontes Gedicht von tiefschwarzer Schönheit zu sein. Die guten My Ruin drehen auch schon mal einen Film Noir, wenn ihnen die Zeit lang wird. Und ganz nebenbei wurden My Ruin vom Grammy Award Produzenten Nick Raskulinecz abgemischt, der auch schon mit den Foo Fighters, Velvet Revolver und eben schon genannten Queens of the Stone Age gearbeitet.

Diese Platte ist „Brutal Language“ in jeder Hinsicht...mal getragener, mal direkte Faustschläge in die Magengrube. Aber nie langweilig oder vorhersehbar. Eigenartig einzigartig und bei weitem keine Schubladenmusik. Damit könnte es auch der Platte etwas schwer fallen, das passende Publikum anzusprechen, aber ganz ehrlich: das ist völlig egal und ich denke auch der Band völlig egal! Hier zählt das Ideal, die Idee hinter der Musik und vor allem den Texten. Von mir gibt’s volle 8 Punkte und noch mehr Angstschweiss auf meiner Stirn, wenn ich an Songs wie „Spilling Open“ oder „Summer of Hell“ denken muss.

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Janina

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