Plattenkritik

New Electric - s/t

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 06.08.2005

New Electric - s/t

 

Habt ihr euch schon immer mal gefragt wie eine Band bestehend aus 4 Jazz Studenten klingt, die auf Perpetual Motion Machine realeased? Und selbst wenn kann man sich glaube ich keinerlei Vorstellungen davon machen wie dieses klingen kann. New Electric haben auf ihrer selbstbetitelten Ep, die leider nur 4 Songs enthält (aber dafür gute 22 Minuten Spielzeit ausweist), einen schönen Cocktail aus atmosphärisch-epischen Songs, die klar im Postrock verwurzelt sind, geschaffen. Spontane Assoziation sind Vergleiche mit Convocation Of oder Unwed Sailor. Aber auch viele charakteristische Elemente klassischen Indies spielen hier mit rein und so können die 4 Jazz Studis ihre Liebe zu Motorpsycho sicher nicht leugnen. Der Output ist sehr dynamischer Natur und so bauen sich Songs meist schnell auf um im nächsten Moment völlig zusammen zu brechen und einen neuen Aufbau zu starten. Abwechslung und Eigenständigkeit sind hierbei 2 Themen, die die Jungs groß schreiben und ihr Songwriting zeugt schon von studierten Musikern der Extraklasse. Achso: die Platte ist natürlich komplett instrumental und die einzigen zwei Worte, die hier fallen sind "one" und "two". Sehr geil zu nennen sind auch noch die extrem verzogenen Gitarren, bei denen man sich ein ums andere Mal an klassichen Metal erinnert fühlt. Schwer diese Platte in Worte zu fassen, aber stellt euch einfach mal weniger reduzierte Tristeza vor die einen Leadgitarristen an Bord begrüßen. Super Platte und eine kleine Innovation.

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Shawn

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