Plattenkritik

Nomad - Transmigration Of Consciousness

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Release Date: 25.03.2011
Datum Review: 16.07.2011

Nomad - Transmigration Of Consciousness

 

Für NOMAD soll "Transmigration Of Consciousness" so etwas wie das Opus Magnum werden. Dafür wollen die Polen alle Register auffahren. Sie ließen ein hübsches Cover anfertigen und tüftelten ein albumumspannendes Konzept aus. Sage und schreibe acht Intros sowie ein Outro lassen die Tracklist des Langspielers auf gewaltige 17 Titel wachsen. So bekommt man schlussendlich nur acht vollwertige Songs auf die Ohren, was dann doch etwas mager wirkt. Aber egal, hier zählt die Musik und nichts anderes.

Nach den ersten Durchläufen fällt dem geneigten Hörer nicht allzu viel zum Album ein. Irgendwie ist "Transmigration Of Consciousness" eine eintönige, zähflüssige Masse die wohl eine Mischung aus Black und Death Metal sein soll. Ab und zu erinnern NOMAD an ihre Landeskollegen von BEHEMOTH, erreichen aber zu keinem Zeitpunkt deren songschreiberische Klasse. Instrumental ist den Polen nichts vorzuwerfen, nur der träge, unglaublich monotone Growlgesang weiß gar nicht zu überzeugen. Nicht nur dass der zu jeder Zeit die polnische Herkunft deutlich wird, nein, er lässt auch jegliche Dynamik vermissen und macht einen Großteil der interessanten Ideen zunichte.

Denn eben jene Ideen haben NOMAD eigentlich, auch wenn sie erst nach ein paar Umrundungen erkennbar werden. Die Rythmik erinnert von Zeit zu Zeit an BOLT THROWER, atmosphärisch kommen mir ab und zu KILLING JOKE in den Sinn. Schlussendlich haben NOMAD einen durchaus interessanten Ansatz gefunden. Nun liegt es an den Jungs diesen zu schleifen und weiterzudenken. Denn die Polen heben sich recht angenehm vom Einheitsbrei ab. Man sollte nur nicht auf die ersten Durchläufe vertrauen (Notiz an mich selbst).

Tracklist:

1. Intro "Are You Ready..."
2. "The Demon's Breath"
3. Intro
4. "Dazzling Black"
5. Intro
6. "Identity With Personification"
7. Intro
8. "Pearl Evil"
9. Intro
10. "Abyss Of Meditation"
11. Intro
12. "Flames Of Tomorrow"
13. Intro
14. "Raised Irony"
15. Intro
16. "Four Percent Of Hate"
17. Outro

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Enrico

Autoren Bio

Je ne sais pas. Ein Hoch auf meine Standardantwort im Französischunterricht in der Schule.

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