Plattenkritik

OST - Kurt Cobain: About A Son, Soundtrack

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Release Date: 28.09.2007
Datum Review: 29.11.2007

OST - Kurt Cobain: About A Son, Soundtrack

 

Ikonen sind immer ein Mittelding aus nostalgischer Schablone und untoter Milchkuh und somit kann man den neuen Film "About a Son" sowohl als Fan, als Tourist oder auch als Kulturwissenschaftler sehen. Es soll eine Art Collage sein: Original-Interviews vom berühmten zornigen jungen Mann werden mit Bildern von grunge-esquen Lebenswelten dargereicht.

Der Soundtrack versammelt größtenteils recht große Namen die auch allesamt in den Cobainschen Kosmos passen. Die Melvins und die Bad Brains dribbeln sich durch und der Veteran Mark Lanegan sowie Ben Gibbard von Death Cab (die kommen immerhin auch aus dem Staat Washington) treiben sich hier auch herum. Aber warum Iggy's "Passenger" und REM? Damit meine kleine Schwester auch wen auf der Tracklist kennt? Sei's drum. Langsames und Schnelleres sind etwa gleich stark vertreten und umreissen recht geschickt all jenes, was man auch heute noch unter "Indie" verstehen könnte. Aber Obacht: der Film und somit auch der Soundtrack richten sich an die tumbe Masse und ist somit mit wenigen popkulturellen Spitzfindigkeiten ausgestattet. Und Creedence Clearwater Revival sind auch dabei.

Filmtrailer und sonstige Vorboten versprechen einen echten Herzensbrecher. Ken Park ohne Schusswaffe. Auweia: haben die Emo-Kids etwa den Grunge gestohlen? Man wird sehen. Die vorliegende Platte kann schlecht isoliert vom Gesamt-Franchise gesehen werden; ganz stumpf auf das Hörvergnügen heruntergeputzt hat sich hier aber eine interessante (historische) Horde versammelt, die durchaus Herz und Kopf zu bewegen versteht.


Tracklist:

01. Overture - Steve Fisk/Benjamin Gibbard
02. Never Intended - Arlo Guthrie
03. Motorcycle Song, The - Arlo Guthrie
04. Eye Flys - Melvins
05. Punk Rock - Melvins
06. Banned In D.C. - Bad Brains
07. Up Around The Bend - Creedence Clearwater Revival
08. Put Some Sugar On It - Half Japanese
09. Sun Of A Gun - The Vaselines
10. Graveyard - Butthole Surfers
11. Hardcore Was Dead - Butthole Surfers
12. Owner’s Lament - Scratch Acid
13. Touch Me I’m Sick - Mudhoney
14. Car Radio - Mudhoney
15. Passenger, The - Iggy Pop
16. Bourgeois Blue, The - Lead Belly
17. New Orleans Intrumental No. 1 - R.E.M.
18. Limelight, The - R.E.M.
19. The Man Who Sold The World - David Bowie
20. Museum - Mark Lanegan
21. Indian Summer - Benjamin Gibbard

Alte Kommentare

von olo 29.11.2007 18:44

omg vielleicht weil R.E.M auch in seattle bekannt geworden sind und da die kleinen clubs gespielt habn.

von man... 30.11.2007 09:16

...komisches Review!

von matze 30.11.2007 12:02

ja,sehr komisches review. und REM sind nicht etwa auf der scheibe, weil sie in seattle auch bekannt geworden sind. REM zählen laut eigener aussage zu einer der größten inspirationen cobains. er wollte immer deren eigenständigkeit erreichen. auch JEDE der anderen bands steht in eine besonderen zusammenhang mit ihm und seinem leben und wurde daher nicht zufällig oder gar das irgend ne kleine schwester die kennt ausgewählt. deswegen vielleicht erstmal ein wenig besser recherchieren, bevor man scheisse schreibt!!!

von keshi 01.12.2007 13:17

grenzenlos überbewertete arschgeige, dieser cobain. so, das mußte mal gesagt werden.

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