Plattenkritik

Olympia - Emergencies

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 09.05.2007

Olympia - Emergencies

 

Jedes neue Release auf Equal Vision sollte man ganz genau begutachten. Hier brodelt regelmäßig derart viel Potential, dass es echt eine Schande wäre, würde man es missen. Auch mit OLYMPIA hat man mal wieder einen ausgesprochenen Glücksgriff bewiesen und schon der Blick auf das Line-Up sollte eine gewisse Erwartungshaltung aufbauen. Da hätten wir Drummer Shane Johnson und Gitarrist Peter Tsouras von FAIRWEATHER sowie den ehemaligen BRAND NEW DISASTER Frontmann Phil Williams, die gemeinsam mit Bassist Nick Barkley Ende 2005 einen gemeinsamen musikalischen Nenner und einen gemeinsamen Weg fanden.

Jener ist ganz klar in den 90ern verwurzelt und führte vorbei an Bands wie SENSE FIELD, teilweise SAMIAM aber natürlich auch vorbei an der FAIRWEATHER Vergangenheit einzelner Mitglieder. Anstatt auf dem anspruchsvollen und komplexen Indierock-Gerüst der letzten FAIRWEATHER Tage aufzubauen, biegt man nach den frühen Werken ab und schwelgt in straigthem Postcore/Emorock mit vielen Melodien, eingängigen Hooks und typischen DC Charme. Die rau-melodischen Vocals von Phil passen wunderbar zum Sound, der absolut klischeefrei aus den Boxen dröhnt und für eine entspannte Atmosphäre sorgt. Kein Make-Up, keine Posen, sondern einfach nur eine Truppe von Musikern, die voller Freunde eine musikalische Rückbesinnung wagt ohne zu einer Kopie zu verkommen.

Tracks:
1. Chorus! Chorus! Chorus!
2. Olympia is a Motherfucker
3. The Ressurectionist
4. Bastogne
5. Emergencies
6. Even Rome Had Sewers
7. This Ship Ain't Gonna Sink Itself
8. Who's Bad Party Time
9. It's Okay to Eat The Dead (Times Are Tough)
10. M-80
11. Lo, My Name Is Abhorred

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Torben

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Allschools Chef

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