Plattenkritik

One Man Army And The Undead Quartet - The Dark Epic

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Release Date: 25.02.2011
Datum Review: 25.02.2011

One Man Army And The Undead Quartet - The Dark Epic

 

Da das letzte THE CROWN Album nicht vollends überzeugen konnte, darf jetzt deren ehemaliger Frontmann Jonas Lindstrand mit seiner Combo ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET zeigen, wie es besser geht. Und da das letzte Album „Grim Tales“ bereits drei Jahre auf dem Buckel hat, darf gespannt auf „The Dark Epic...“ geschaut werden. Und auch auf dem vierten Album gibt es mit schroffem Death/Thrash schwedischer Schule ordentlich einen auf die Mütze. Gleich zu Beginn zeigt „Stitch“, wo die Aggressivität hängt und bestimmt einen harschen, recht ungestümen Rhythmus. Immer wieder streuen die ONE MAN ARMY ausgedehnte Soli ein, die das Zusammentreffen des treibenden Schlagzeugs und der Dampfhammer Riffs auflockern. Auf „The Dark Epic“ wird tempomäßig viel Wert auf Abwechslung gelegt, so dass mit sehr viel Dynamik und plötzlichen Wendungen zu rechnen ist. Eine kleine Überraschung sind zwei überlange Songs, wobei der gesangslose Titeltrack akustisch beginnt und sich dann in ein Inferno steigert, um dann wieder gemächlich auszuklingen. Obwohl wieder einmal ein Besetzungswechsel stattfand (an der Gitarre), ist die ONE MAN ARMY als homogene Einheit einzustufen, die neben dem Death Metal des Heimatlandes Schweden auch eine Menge Rock, Groove und Energie verinnerlicht hat. Das braucht das Album aber auch, denn „The Dark Epic...glänzt vor Spielfreude und streckenweise brutaler Vorgehensweise, aber auch auf diesem Album bleiben die überragenden Stücke weitestgehend aus. Wenn allerdings ein Rausschmeißer wie „How I Love To Kill You“ die Glocke abschraubt, ist die Bangerwelt in Ordnung. Cheers!

Tracklist:
1. Stitch
2. The Zombie Syndrome (Of Acid & Man)
3. Inside The Head Of God
4. Sandman Apocalypse
5. The Pleasures Of Slavery
6. Skeletons Of Rose Hall
7. Devil's Harlot
8. Dark Epic
9. How I Love To Kill You

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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