Plattenkritik

Operator Please - Yes Yes Vindictive

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Release Date: 14.03.2008
Datum Review: 14.03.2008

Operator Please - Yes Yes Vindictive

 

So einfach kann es manchmal sein: Fünf australische Teenager um Sängerin und Gitarristin Amandah Wilkinson katapultieren sich völlig unverhofft mit "Just a Song about Ping Pong" in die internationalen Indie Charts. Der Song wartet mit Schrammelgitarren, Handclap-Attitüde und einer gehörigen Röhre von besagter Frontsirene auf , ist simple und mitreißend zugleich und natürlich DER Hit auf "Yes Yes Vindictive", der auch hierzulande die Tanzflächen füllen dürfte.

Auf der anderen Seite gibt es ein buntes Sammelsurium aus Dance-lastigen Indiesmashern, die sich sowohl der Rotzigkeit des Punks aber auch der Melodien des Pops bedienen. Besonders vielfältig ist sticht an dieser Stelle der weiblich Frontschreihals hervor, der beispielsweise bei "Cringe" eine laszive Mischung aus Beth Ditto und Karen O verkörpert und bereits beim nachfolgenden pianogeschwängerten "two for my seconds" unschuldig und lieblich klingt. OPERATOR PLEASE leben den poppigen Trash und halten einiges an Abwechslung in Petto, was einem die Zeit mit "Yes Yes Vindictive" gehörig versüßt. Also hin zur laufenden Tour solange man noch nicht auf größere Säle umsteigt!

Tracks:
01 - zero zero
02 - get what you want
03 - just a song about ping pong
04 - cringe
05 - two for my seconds
06 - terminal disease
07 - 68
08 - yes yes vindictive
09 - other song
10 - ghost
11 - leave it alone
12 – pantomime



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Torben

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Allschools Chef

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