Plattenkritik

POISON HEADACHE – Poison Headache

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Info

Release Date: 03.06.2016
Datum Review: 19.06.2016
Format: CD Vinyl Digital

Tracklist

 

1. Sin Eater 2:53
2. Pity The Backseat 1:37
3. Rot With Me 2:05
4. Conspirator 2:38
5. Gray Skies 3:57
6. Benumbed 2:05
7. Death'S Design 2:29
8. Hail, Colossus 2:17
9. Never. Again 2:56
10. Discloser 4:11
11. Poison Headache - Forbidden Gates 2:57

Band Mitglieder

 

Andrew Kkuta
Phil Sgrossa
Kyle Rosa

POISON HEADACHE – Poison Headache

 

Als hätte Gitarrist Phil Sgrossa mit WOVENWAR und der aktuell im Standby Modus verweilenden AS I LAY DYING nicht schon genug kreativen Output. Mit zwei alten Highschool Buddies gründet er ein weiteres Projekt namens POSION HEADACHE, welches sich ordentlich im Extrem Metal austobt.

Die zehn Songs des gleichnamigen Debüts sind der Beweis dafür, dass das Trio um Sgrossa, Sänger und Gitarristen Andrew Kkuta (ex. INTERNAL AFFAIRS) und Schlagzeuger Kyle Rosa (HELL OR HIGHWATER) eine sehr abwechslungsreiche musikalische Erziehung genossen haben. Das Projekt, welches schon lange in der Köpfen der Dreien steckte, ist eine kräftige Mischung aus altem schwedischen Death Metal, traditionellem Thrash und einer ordentlichen Hardcore Kante. Gespickt mit einer gesunden Portion Härte und harschen Brutalität erinnern Tracks wie „Conspirator“ oder „Death´S Design“ an eine ENTOMBED geschwängerte DEMON HUNTER Variante. Das überzeugt nicht nur in seiner simplen Direktheit sondern auch im stetigen und zeitlich recht kurzgehaltenem Vorwärtsdrang. Aufgelockert durch vereinzelt eingestreute Akustikpassagen ist POSION HEADACHE sicherlich auch durch ihr spielerisches Können und der langjährigen Erfahrung ein sehr intensives und abwechslungsreiches Debüt gelungen.

In Teilen in den allmählich etablierten The Pit Studio von Taylor Young (NAILS, TWITCHING TONUGUES) aufgenommen und gemischt, war Brad Boatright und sein Audiosiege Studio (BLACK BREATH, SLEEP) für das finale mastern zuständig.

Das Endergebnis kann sich durchaus hören lassen und sollte Anhänger des extremen Crossover Metal wie auch des gerade so angesagten HM-2 Core gleichermaßen begeistern.

 

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Mulder

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