Plattenkritik

Pantokrator - Aurum

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Release Date: 24.09.2007
Datum Review: 29.10.2007

Pantokrator - Aurum

 

Die 1996 gegründete Band mit dem gewöhnungsbedürftigen Bandnamen PANTOKRATOR (griechisch=Allherrscher oder Alleinherrscher, schlichtweg Jesus Christus) spielt Death Metal mit christlichen Inhalten und Texten. Mit „Aurum“ legen die Herren aus Schweden ihr zweites Werk vor. Das Album ist in ein konzeptionelles Artwork eingebettet und soll laut Beipackzettel eine „mitreißende Atmosphäre aus Aggression und Nachdenklichkeit“ aufbauen. Nun ja, fangen wir mal mit den positiven Ansätzen an. In guten Momenten erinnert mich das musikalische Treiben an Illdisposed (wenn sie grooven und mal thrashig aufs Gaspedal treten) oder an My Dying Bride (wenn sie im Midtempo verweilen und Spannung aufbauen). Nun die schlechte Nachricht: Allerdings sind diese Momente in der Unterzahl.

Es überwiegen monotone Passagen, die zum Teil arg vorhersehbar vorgetragen werden und auch einfach nur langweilig sind. Die Songs sind einfach viel zu lang und kommen nicht zum Punkt. Handwerklich durchaus solide, leidet „Aurum“ weiterhin an einer etwas zu laschen Produktion und einem höchstens mittelmäßig agierenden Frontmann. Der shoutet sich zu Konturen los durch die Botanik. Insgesamt fehlen dem Album Ecken und Kanten, um es aus der Masse der Veröffentlichungen hervorstechen zu lassen. Alles schon besser gehört. Schade, Potential ist in der Band vorhanden und jetzt gilt es beim nächsten Album, dies auch auszuschöpfen, damit dass mit dem „Aufbau einer mitreißenden Atmosphäre und Nachdenklichkeit“ auch klappt.

Tracks:
1. Gold Of Havilah
2. Nephilim
3. Words Of Agur
4. Out Of The North Clothed In Gold
5. Where Lilith Found Her Peace
6. The Order Of Melchisedec
7. King Of Babylon
8. The Madness Of Nebuchadnezzar
9. Thy Feeble Flame
10. The Hidden Treasure



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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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