Plattenkritik

Paradise Lost - Drown In Darkness - The Early Demos

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Release Date: 22.05.2009
Datum Review: 20.05.2009

Paradise Lost - Drown In Darkness - The Early Demos

 

PARADISE LOST sind eine der einflussreichsten Death Metal Bands Großbritanniens und gelten als Wegbegründer des Gothic Metals. Das frühe Schaffen der Band um Sänger Nick Holmes und Gitarrist Greg Mackintosh hat musikalisch übehaupt nichts mehr mit dem zu tun, was die Band heute auf Vinyl pressen lässt. Die frühen Referenzwerke „Lost Paradiese“, „Gothic“ und vor allem „Shades Of God“ (mit dem den späteren Kurs bereits ankündigenden „As I Die“) haben den europäischen Death Metal massiv beeinflusst und viele Metaljünger auf den Geschmack der dunklen Seite der Macht gebracht.

Greg Mackintoszh kommentiert die Veröffentlichung der legendären „Paradise Lost“ (1988) und „Frozen Illusions“ (1989) Demos als „Reise in die tiefsten, dreckigsten Abgründe der Anfangstage“, die „die unverfälschte Ehrlichkeit einer sehr aufregenden Zeit im britischen und europäischen Heavy Metal Underground repräsentieren.“ Dem ist nicht hinzuzufügen, außer das die Songs digital remastert wurden, dennoch nicht über heute geltende Produktionsstandards verfügen, und sechs Livetracks des bisher nicht offiziell veröffentlichten „Plains Of Desolation“ Bootlegs mit auf die Compilation gepackt wurden. An dieser Stelle muss auf die Einzigartigkeit des Gitarrenspiels von Greg Mackintosh und auf die ausdrucksstarke Growlstimme Nick Holmes hingewiesen werden. Da „Drown In Darkness – The Early Demos“ zudem noch mit ausführlichen Liner Notes ausgestattet wurde und mit einer schicken, Vinyl ähnlichen, sehr old schooligen Verpackung veröffentlicht wird und streng limitiert ist, sollte jeder ehemalige Fan (gibt es etwa welche, die der Band von den Anfangstagen an treu geblieben sind?) zugreifen.

Tracklist:
01. Drown In Darkness (4:38)
02. Internal Torment (5:05)
03. Morbid Existence (2:38)
04. Paradise Lost (5:24)
05. Internal Torment (5:40)
06. Frozen Illusion (5:16)
07. Internal Torment (live) (4:40)
08. Our Saviour (live) (5:56)
09. Plains Of Desolation (live) (4:10)
10. Drown In Darkness (live) (4:37)
11. Paradise Lost (live) (5:34)
12. Nuclear Abomination (live) (3:48)

Tracks 1 – 3: "Paradise Lost" Demo (1988)
Tracks 4 – 6: "Frozen Illusion" Demo (1989)
Tracks 7 – 12: "Plains Of Desolation" Bootleg (1989)

Alte Kommentare

von Hellboy 22.05.2009 10:51

Lektorat? Hallo, Lektorat???

von sikfuk 25.05.2009 11:29

Die Aufmachung der CD ist vorbildlich genial, aber der Sound extrem abenteuerlich und bei den Live-Songs hätte die guten Herren mal ihre Instrumente stimmen sollen. Wirklich nur was für schmerzbefreite Die Hard-Fans der Engländer! Unbedingt vorher in allen Fällen einen Hörtest wagen!

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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