Plattenkritik

Phoenix Mourning - When Excuses Become Antiques

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 12.04.2006

Phoenix Mourning - When Excuses Become Antiques

 

Mal wieder eine neue Band aus Florida, die sich dem Metalcore zugehörig fühlt, und ihr Debut nun in Europa über Metal Blade auf den Markt bringt. Gibts also mal wieder eine Überraschung?

Fehlanzeige. Phoenix Mourning bieten das volle Metalcore-Menü, getrieben von dem mittlerweile absurden Hype. Und dabei liegt das ja nicht einmal an der Musik. Diese besteht aus den melodischen und fetten Gitarren, groovendem Bass, treibenden Drums und der Abwechslung zwischen Gekeife und klarem Gesang. Was eigentlich noch ansprechend beginnt, versinkt in trister Uneigenständigkeit. Und, was bei dieser Musik am schädlichsten ist, bietet keine Ohrwürmer, nichts, das man nach einem Hören fröhlich mitsummt.

Was aber dann irgendwie richtig ärgerlich stimmt: Der Sound des Albums ist vom Feinsten (Morrissound). Das ärgerliche ist hier, dass musikalische Gesichtslosigkeit zu kaschieren versucht wird. Die Platte wäre schlicht besser, hätte sie noch einen Underground-Charakter. Dann könnte man sagen "Ok Jungs, nicht schlecht, aber macht euch ein wenig eigenständig, und dann klappts vielleicht".

Metalcore und kein Ende. So ist der Zeitpunkt irgendwie nun erreicht, an dem alles, wirklich alles, was in den Staaten irgendwo herumlärmt über den Atlantik schwappt. Und dass diese Tatsache nicht zugungsten stetiger Qualität führen konnte war klar.

Tracklist:
1. Across Twenty-Six Winters
2. Contrast
3. Niche
4. One January Morning
5. When The Sky Falls
6. From Afar
7. A New Decor
8. Etched
9. The Ornament
10. Waiting For The King
11. My Future Actress
12. Glasskiss
13. 12.5

VÖ: 24.4.06

Alte Kommentare

von damehle 18.07.2006 18:31

hab sie mir heute gekauft, bereue es jetzt schon!!

von werner 18.07.2006 19:27

hättest mal früher das review lesen sollen :)

von frg 19.07.2006 01:33

naja.. klingt vielleicht komisch, aber ich finde sie noch ganz nett.... knappe 6/10 ;) auch wenns sicherlich nix neues zu hören gibt

von salonoel 19.07.2006 14:38

Sind wir ehrlich: Hand to Hand auf Lifeforce Rec. war schon nicht der Kracher, obwohl JP Wisner produziert hat und musikalisch alles im grünen Bereich ist. Eher Durchschnitt. Diese Band ist sogar noch darunter. Braucht wirklich keiner mehr. Zu identitätslos...

von torben 19.07.2006 14:58

hand to hand fand ich übrigens sehr geil und würde sie nicht mit pm vergleichen.

von damehle 20.07.2006 17:38

hand to hand sind fein, sogar sehr fein, vor allem live!!

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Moritz

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