Plattenkritik

Pleasure Forever - Bodies Need Rest

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 24.07.2007

Pleasure Forever - Bodies Need Rest

 

Meine erster Eindruck: Diesen Schwachsinn brauch kein Mensch! Warum B-Seiten rausbringen, wenn man sie vorher als nicht genug genug für das erscheinende Album empfunden hat? Und dann klingen PLEASURE FOREVER auch noch wie ein Haufen ild gewordener Affen, die zu fünft auf einer Maultrommel spielen wollen. Aber genau das mochte ich am Ende an diesem Album, welches ich nach den ersten vier Songs mit nur zwei Skulls bewerten wollte.

Musikalisch bekommt man hier auf einem Album wirre Geniestreiche á la ARTHUR BROWN und THE DOORS geboten, die krank klingenden Gitarren von SONIC YOUTH und den extremen eruptierenden Gesang von THE VINES. Ein kleiner Hauch von John Zorns NAKED CITY und ein großer Touch 60er und 70er Jahre Rock´n´Pop Musik.

Songs wie ‚The Bars’ oder Capricorne Blue’ erzeugen bei mir ein regelrechtes Ekelgefühl und macht genau deswegen diese Band zu etwas Besonderem. Man nehme nur den letzten Song ‚Honey Honey’ und vergleiche ihn mit ‚Our Way’ - am Besten, dicht hinter einander gefolgt hören. Echt krasser Trip. Allerdings muss man für dieses Album Zeit aufbringen und vielleicht zweimal reinhören, denn es ist hart zu erschließen und für manch einen gar nicht, was ich durchaus verstehen kann. Mich haben die komplexen Songs und dieser wahre Dschungel aus (Miss)Tönen am Ende einfach gefangen genommen.



Tracklist
1.King Cobra In The Guts Of Valhalla
2.Miles Underneath
3.Capricorne Blue
4.Right Back Down In The Middle
5.Black Juju
6.The Bars
7.Our Way
8.Honey Honey

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Linc

Autoren Bio

Singer-Songwriter bei "Linc Van Johnson & The Dusters" (Folk´n´Roll) Singer @ Supercharger (DK) Part of the ALLSCHOOLS family since 2006.

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