Plattenkritik

Poostew - Plutocracy

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Release Date: 27.12.2006
Datum Review: 06.12.2006

Poostew - Plutocracy

 

Als Freund des fröhlichen Grind-Massakers muss man bekanntlich nicht immer den Blick über den Ozean werfen. Sowohl die JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE als auch die Münsteraner POOSTEW haben mit der jüngst veröffentlichten Split CD "Heirat aus Hass / Scheidung aus Spass" den aktuellen hohen Standard dieses Hochleistungssports unter Beweis gestellt. Mit "Plutocracy" erscheint nun ein weiteres Release von POOSTEW im Longplayerformat. Diverse Besetzungsprobleme hat man überwunden, mal wieder wurde ein Bassist verschlissen und so darf man sich auf kurze aber besonders Heftige Death-Grind Eruptionen freuen.

14 Tracks zerstückeln binnen 22 Minuten das Innenohr des Zuhörers und hinterlassen einen blutigen Strudel aus Blastbeats. Im Grunde hat sich nicht viel seit der hochwertigen, letzten Split getan, man zeigt sich vielleicht ein wenig interessierter an leicht chaotischen Strukturen, konzentriert sich jedoch primär auf die temporeiche Handarbeit mit melodischen Leads, die auch mal kleinere Hardcore-Refenrenzen aufweisen kann. Gesanglich wird Frontsau und Schrei-Growl-Hals Chris dann auch mal von JAKA-Paul unterstützt. Eine ordentliche und ansprechende Produktion runden dieses Release aus dem Hause Silent Stagnation ab, die sich nach und nach mit ihren Veröffentlichungen etablieren. Grind-Freunde dürfen also getrost zugreifen!


Tracklist:
01. Rise
02. Structure Of Lies
03. Sea Of Corruption
04. Choke To Believe
05. Hypocrisy
06. Black Lung
07. The Hand That Feeds
08. Swansong
09. Generation Supervision
10. Propaganda Inc.
11. Plutocracy
12. Mass Graves
13. Enemy Mine
14. Collapse

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Torben

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Allschools Chef

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