Plattenkritik

Q-Box - Pentenridian Space Cowboys

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 29.04.2007

Q-Box - Pentenridian Space Cowboys

 

Langsam aber sicher scheinen diversen Menschen die klischeebeladenen Bandnamen auszugehen, denn anders kann man sich einen Namen wie Q-BOX nicht erklären. Ähnlich, wie der Bandname ist auch der Titel des dazugehörigen Albums sehr interessant. „Pentenridian Space Cowboys“ heißt das gute Stück und offenbart einem elf gehörig in den Hintern tretende Rocknummern, die zum Teil ins Metallager abdriften.

Spätestens nach dem ersten Durchgang hat man auch den Namen der band nicht mehr so penetrant vor Augen und schenkt seine ganze Aufmerksamkeit der Musik zu, die vielerlei metallische Einflüsse offenbart. Dabei reicht die Spannweite auf „Pentenridian Space Cowboys“ von soliden Rock bis hin zu flott gespielten Power-Metal, der ab und an durch ein schickes Frickel-Solo unterbrochen wird. Die Stimme des Sängers klingt ganz interessant und deckt eine hohe Spannweite ab. Das Gekreische dominiert zwar auf dem Album, aber ab und zu erwartet einen auch ein recht witzig klingender hoher cleaner Gesang, der mich an manch so eine Märchenmetal-Kapelle zu erinnern vermag. Insgesamt machen die Jungs ihre Sache recht ordentlich, aber nach einer gewissen Zeit erschöpft sich auch das vorhandene Potential von Q-BOX, die vor allem an ihren Songstrukturen arbeiten sollten, denn diese sind dann doch viel zu oft nach dem gleichen Schema gestrickt und langweilen einen recht schnell. Wer auf eine kraftvolle Rockbands schätzt darf sich sicherlich zu Q-BOX hingezogen fühlen, meine Baustelle ist das Ganze nicht.

Tracklist:

1. Walk Of Death
2. Symmetry
3. Transparent Poison
4. Where The Shadows Lie
5. Shredder
6. In Vain And Amiss
7. Lust
8. Tale Of Insanity
9. Silent Dream
10. Back To The Abyss
11. Misery

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Dario

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