Plattenkritik

Raised Fist - From The North

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Datum Review: 23.01.2015

Raised Fist - From The North

 

Meine Fresse, wie sehr habe ich mich zunächst auf und dann über dieses Album gefreut! Und wie geil es geworden ist!! Seit 1993 definieren RAISED FIST den Schweden-Hardcore und „From The North“ ist ihr homogenstes Album geworden. Das „11 Tracks in 33 Minuten“ Teil setzt durchgängig auf hohe Qualität und ist jetzt schon neben der neuen TURNSTILE das Highlight 2015.

Zunächst dachte ich, sie fahren mit angezogener Handbremse und es herrsche die „kennste einen kennste alle“ Mentalität. Aber nach und nach entfaltete sich der Groove dieser Granate und zündete die Hummeln im Arsch. Trotz gnadenloser Eingängigkeit strotzen die Songs vor Langlebigkeit. Schuld daran ist natürlich auch der einzigartige Gesang von Alexander "Alle" Hagman, der seine kritischen Texte auf den Hörer einprügelt. Darüber hinaus haben sie ihren Sound verfeinert und sich anderen Genres angenähert, ohne jedoch ihre ureigene Kraft zu verdrängen: Mosh, Mosh und nochmals Mosh. Selten wurden auch so viele Melodien auf ein RF-Album gestreut, die jedoch zu keiner Zeit erblühen, verblühen und verwelken, sondern die schiere Energie zum Explodieren bringen. Und letztlich wurde „From The North“ durch eine glasklare, druckvolle und schlicht geniale Produktion aufgewertet.



Tracklist:
01. Flow
02. Chaos
03. Man & Earth
04. In Circles
05. We Will Live Forever
06. Sanctions
07. Ready To Defy
08. Depression
09. Gates
10. Until The End
11. Unsinkable

Alte Kommentare

von Matze 23.01.2015 23:21

Stimmt zu 100%! Wat für ein geiles Stück von Album!

von JJJens 24.01.2015 14:53

WENN sie alle paar Jahre mal n Album raushauen sind die IMMER geil. Auf jeden Fall die unterbewerteste HC Band Europas. Die Scheibe benötigte im Gegensatz zum Vorgänger zwar etwas länger um zu zünden, ist aber auch richtig gut. 8,5/10

von Shit 27.01.2015 13:30

Kann ich leider nur bedingt nachvollziehen. Habe mir das Album jetzt ein paar Mal angehört. Definitiv kein schlechtes Album, aber für mich nicht so knallig wie die beiden Vorgänger.

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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