Plattenkritik

Rawside - Outlaw

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Release Date: 01.01.1970

Rawside - Outlaw

 

RAWSIDE sind nach einer 4jährigen Bandpause und 6 Jahre nach ihrem letzten Album "Staatsgewalt" mit der neuen Scheibe "Outlaw" zurück. Die Besetzung hat sich nach der Reunion ein wenig verändert und Basser Zünder sowie Schlagzeuger Simon sorgen für eine neue Brise im bewährten politischen Hardcore-Punk. Auf alte Werte bleibt bei RAWSIDE jedoch weiterhin verlass und so grölt und singt sich Frontmann Henne in bekannte Reibeisen-Manier durch das wütende und sozialkritische Material, dass sich in den letzten Jahren angesammelt hat. Kompromisslos werden politische Themen, Krieg, Kirche und persönlichere Inhalte wie falsche Freunde mal in straighter, temporeicher Hardcore Manier mal langsamer und melodiöser wie bei "Run" abgehandelt. Auch wenn die englischsprachigen Songs diesmal eindeutig die Oberhand haben wirkt "Outlaw" mit seinem im Straßenkampf-Gewand gekleidetem Design absolut authentisch und hat nichts mit dem in den Charts und auf den einschlägigen Musiksendern laufenden Punksound zu tun. Hier geht es zurück auf die Straße und das ist gut so. Das NEW MODEL ARMY Cover "The Hunt" kann mich hingegen weitaus weniger überzeugen als die bekannte SEPULTURA Version. Gleichgesinnte werden trotzdem höchst erfreut über diesen Silberling sein.

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Torben

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Allschools Chef

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