Plattenkritik

Riotbeatshot - Thirteen Storeys Down

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 14.02.2006

Riotbeatshot - Thirteen Storeys Down

 

Jetzt bin ich mir wirklich sicher: Rage Againste The Machine gehören DEFINITIV zu den Ureinflüssen von Riotbeatshot. Auch die andern Bands, denen ich in meinem Review zum Vorgänger „Brutality Wears A Uniform“ schon als Inspirationsquellen oder Querverweise zu Riotbeatshot gesehen hab, sind auch auf der ersten Full-Length von Riotbeatshot wiederzuerkennen.

Jedoch ist auch aufgrund der besseren Aufnahme die Eigenständigkeit der Band rauszuhören. Die Songs sind runder als auf dem Vorgänger. Es ist noch mehr eine klare Linie zu erkennen. Natürlich ist seitdem auch die Erfahrung der Band gewachsen, man hat Shows mit Turmoil, Most Precious Blood Teamkiller und vielen anderen gespielt und wird Shows mit Justice, Endstand, Iron Boots und eine Split mit den Neuseeländern Cold By Winter noch dieses Jahr folgen lassen. Das Schiff Riotbeatshot hat den Hafen mit einem ganz klaren Ziel verlassen: so viele Shows spielen wie möglich und auch weiterhin solche runden, intelligenten und dennoch krachenden Alben abliefern. Das hier einige Songs in türkischer Sprache geshoutet/gesprochen werden tun der Dynamik der Musik keinen Abbruch. Im Gegenteil. Auch wenn man nicht sofort die Texte versteht tut das dem jeweiligen Song keinen Abbruch. Und wer genau wissen will, was der Sänger Yakub denn an Message rüberbringen will, kann sich die englische Übersetzung im Booklet anschaun. Also an alles gedacht, Hausaufgaben gemacht: ein Sternchen ins Buch. Alles in allem sind Riotbeatshot ein Tip für jeden der Hardcore mit einem gewissen Chaosanteil und anspruchsvollen Rhythmus und Downbeatparts mag, aber auch für diejenigen, die eher auf gerade Beats und Geknüppel stehn. Nicht jedem wird jedes Lied dieser Platte gefallen, aber für jeden ist was dabei. Von mir gibt’s 8 Punkte.

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Janina

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