Plattenkritik

SEPTIC TANK - Rotting Civilisation

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Info

Release Date: 13.04.2018
Datum Review: 13.04.2018
Format: CD

Tracklist

 

01. Septic Tank
02. Who
03. Victimised
04. Social Media Whore
05. Divide and Conk Out
06. Treasurers of Disease
07. Fucked
08. Whitewash
09. Death Vase
10. You Want Some
11. Digging Your Own Grave
12. Danger Signs
13. Walking Asylum
14. Lost Humanity
15. Never Never Land
16. Self-Obsessed
17. Living Death
18. Rotten Empire

SEPTIC TANK - Rotting Civilisation

 

1994 gegründet und in 2018 die erste Full-Length veröffentlicht, da muss man kein Prophet sein, um zu erahnen, dass es sich bei SEPTIC TANK um ein Nebenprojekt handelt. Die Band um CATHEDRAL und NAPALM DEATH Sänger, sowie Rise Above Records Boss Lee Dorian hatte es nach den Aufnahmen zum finalen CATHEDRAL Album in 2012 endlich geschafft die erste 4 Song EP aufzunehmen und in limitierter Auflage in Japan zu veröffentlichen. Im vergangenen Jahr nutzte man wiederum ein Treffen anlässlich der letzten BLACK SABBATH Show in Birmingham um das erste Album über die volle Distanz aufzunehmen.

 

Das Ergebnis haben wir nun mit „Rotting Civilisation“ vorliegen. 18 (fast ausschließlich) kurze und knackige Songs, die direkt und ohne Umschweife auf die Zwölf gehen ohne auf dem Weg dahin Gefangene zu machen. Im Gegensatz zu CATHEDRAL haben SEPTIC TANK sich direkt vom Standgas verabschiedet und schalten auf direktem Wege in die nächst höheren Gänge. Die Einflüsse aus den 80er Jahren von DISCHARGE, BLACK SABBATH, HELLHAMMER und MOTORHEAD haben hier definitiv ihre Spuren hinterlassen und es ist wirklich ein spannender Mix entstanden. Teilweise völlig hemmungslos im Punk Stile, wie im ersten Song „Septic Tank“, über SLAYER Anleihen bei „Treasurers of Diesease“, einem sehr heavy und rauem Song im Midtempo Bereich, bis hin zu einem Rock und Roll lastigen Metal Song „Digging your own Grave“ , welcher sich auch auf einem MOTORHEAD Album gut gemacht hätte. Man hört den Songs an, dass sie zum einen auf den Punkt und zum anderen von guten und erfahrenen Songwritern geschrieben wurden.

 

Es macht extrem Spass sich „Rotting Civilisation“ anzuhören und auch wenn ich nach den ersten paar Minuten gedacht habe, dass es sich hierbei in erster Linie um das Verlangen, die unbefriedigten Punkrock Gene heraus zu lassen, handelt, so wurde ich doch eines besseren belehrt, denn „Rotting Civilisation“ hat weit mehr zu bieten. Auschecken und vielleicht sieht man die Herren auch mal demnächst auf den Showbühnen in unseren Breitengraden.

 

Autor

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Felix M.

Autoren Bio

ruhiger, bodenständiger Zeitgenosse

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