Plattenkritik

STATE CHAMPS - Around The World And Back

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Info

Release Date: 16.10.2015
Datum Review: 16.10.2015
Format: CD Digital

Tracklist

 

01. Eyes Closed
02. Secrets
03. Losing Myself
04. All You Are Is History
05. Perfect Score
06. All Or Nothing
07. Shape Up
08. Back and Forth
09. Around The World And Back
10. Breaking Ground
11. Tooth And Nail

Band Mitglieder

 

Derek Discanio - lead vocals
Tyler Szalkowski - guitars, backing vocals
Ryan Graham - bass, backing vocals
Tony Diaz - guitars
Evan Ambrosio - drums

STATE CHAMPS - Around The World And Back

 

Poppunker aufgepasst! STATE CHAMPS haben ihr zweites Album „Around The World And Back“ veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit Kyle Black, der unter anderem auch schon PARAMORE und NEW FOUND GLORY betreute, haben die fünf Jungs aus Albany eine grandiose Platte geschaffen. Besonders für Fans von ALL TIME LOW und AS IT IS sind STATE CHAMPS ein neuer Stern am Poprock Himmel.

Obwohl „Around The World And Back“ sich musikalisch nicht grundsätzlich vom Vorgänger „The Finer Things“ unterscheidet, spielt das aktuelle Album in einer anderen Liga. Angefangen mit „Eyes Closed“, fasst schon ein Oxymoron, weil einen das Lied doch eher die Augen aufreißen lässt, spielen sich die Jungs durch 11 kurzweilige Lieder. Sehr energetisch sind die meisten davon, nur „All Or Nothing“ und „Around The World And Back“ schlagen ruhigere Töne an. Letzteres unter Zuhilfenahme einer weiblichen Stimme, die jedoch eher stört als hilft. Auch melodisch sind sie alle. Es sind Lieder zum Auswendiglernen und mitsingen. Man merkt den STATE CHAMPS an, dass sie Bock haben Musik zu machen. Das liegt, natürlich, besonders an Sänger Derek Discanio, der mit seiner ausdruckstarken Stimme Gefühle transportiert. Das dominante Thema der Platte ist, wie kann es auch anders sein, die Liebe. Von Trennungsschmerz bis Neuanfang ist alles dabei. Besonders gelungen ist das Zusammenspiel von Text und Musik. In „All You Are Is History“ heißt es „speak slow I want you to know“ - tatsächlich werden diese Worte auch deutlich langsamer und eindringlicher gesungen als der Rest des Refrains. Die Lieder zeugen von einer gewissen Reife, die „The Finer Things“ noch nicht hatte. Fast schon weise hört es sich an, wenn Derek in „Losing Myself“ „we attract what we are ready for“ als Ratschlag gibt. Die CD macht Spaß, ist aber nicht oberflächlich. „Around the World And Back“ ist wohl deshalb ein geeigneter Titel, da sich die STATE CHAMPS auf ihren Touren durch die USA und Europa weiterentwickelt haben und dadurch die Platte wurde, was sie ist. Man darf gespannt sein, wo die Reise sie (musikalisch) noch hinführen wird.

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Katharina

Autoren Bio

Studentin, süchtig nach Musik & englischen Büchern, und immer von Fernweh geplagt :)

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