Plattenkritik

SUFFOCATION - ...Of The Dark Light

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Info

Release Date: 09.06.2017
Datum Review: 23.06.2017
Format: CD Vinyl Digital Tape

Tracklist

 

1. Clarity Through Deprivation
2. The Warmth Within the Dark
3. Your Last Breaths
4. Return to the Abyss
5. The Violation
6. …Of the Dark Light
7. Some Things Should Be Left Alone
8. Caught Between Two Worlds
9. Epitaph of the Credulous

Band Mitglieder

 

Frank Mullen - Gesang
Terrance Hobbs - Gitarre
Derek Boyer - Bass
Eric Morotti - Schlagzeug
Charlie Errigo - Gitarre

SUFFOCATION - ...Of The Dark Light

 

Neben Immolation gibt es genau eine andere Band, die seit Jahr und Tag die Fahne für New Yorker Death Metal schwingt: SUFFOCATION. Auch wenn die Herren noch nie ein schlechtes Album veröffentlicht haben, konnte man gerade zu Beginn des Jahrtausends qualitativ nicht mehr an die starken Anfangstage rund um „Effigy Of The Forgotten“ anschließen. Mit „Blood Oath“ und zuletzt „Pinnacle Of Bedlam“ kam man jedoch zum Glück wieder sehr nah dran. „...Of The Dark Light“ weiß nun nicht nur mit einem stimmungsvollen Coverartwork vollends zu überzeugen.

Nummern wie „The warmth within the dark“ oder „Some things should be left alone“ haben alles, was amerikanischen Death Metal Anfang der 90er so stark gemacht hat: Starkes Riffing, Breakdowns zum richtigen Zeitpunkt und kleine aber feine Melodielinien, die das Ganze nicht ins plumpe Gemetzel abgleiten lassen. Überraschungen sucht man auf dem achten Studioalbum der Amerikaner eigentlich vergebens - Einzig das etwas entspanntere "Return to the abyss" könnte man ansatzweise als solche werten.
Trotz etlicher Besetzungswechsel klingen SUFFOCATION auch 2017 nicht wie jede andere Death-Metal-Kapelle. Dafür sorgt Riffmeister Terrance Hobbs der wie kein anderer weiß mit Riffs und gut strukturierten Songaufbauten zu haushalten. Die neuen Mitstreiter Eric Morotti (Schlagzeug) und Charlie Errigo (Gitarre) sind dabei technisch so gut, dass sie ihre Aufgaben vortrefflich erledigen.

Zusammengehalten werden die einzelnen Tracks von einer drückenden, aber zum Glück nicht allzu modern klingenden, Produktion, die allen Instrumenten genug Raum gibt. Insgesamt liefern SUFFOCATION auf ihre alten Tage so ein Werk, welches locker mit den Klassikern mithalten kann und die Band technisch und atmosphärisch auf dem Höhepunkt ihres Schaffens zeigt. Gut 35 Minuten packender Death Metal, der keinen Fan des Genres kalt lassen sollte!

Autor

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Manuel

Autoren Bio

Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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