Plattenkritik

Slash - Slash

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Release Date: 09.04.2010
Datum Review: 30.03.2010

 

SLASH, du umtriebiger Typ. Was hast Du da bloß auf die Beine gestellt? So eine Gästeliste liest man ja nicht mal bei den MTV Music Awards. Also raus mit der Sprache: Wolltest Du einfach nochmal beweisen, dass Du einer der letzten richtigen Superstars bist? Von der Marke Nikki Sixx und, entschuldige, Axl Rose? Ist Dir gelungen! Nicht nur, dass Du der wahrscheinlich einzige Mensch auf Erden bist, der Fergie dazu bringen kann, auf einer Metal-Platte mitzuwirken, sondern auch, dass Du einen Song, auf dem KID ROCK mitwirkt, so aufstellst, dass man ihn auch in Gänze hören kann. Respekt.

Aber jetzt mal ehrlich: Hast Du die Platte aufgenommen und Dir dann wirklich gedacht: „Boah, damit bin ich zurück“? Denn, ohne jemanden beleidigen zu wollen, „Slash“ ist doch im Grunde ein Sampler, mit zusammengewürfelten, teils furchtbar langweiligen Tracks. Da prangen eben nur große Namen drauf. Selbst der Rausschmeißer mit dem geilen Titel „We’re All Gonna Die“ mit IGGY POP wirkt ein wenig leblos. Kennst du sein Duett mit den Kids von SUM 41? Das hat wesentlich mehr Power. Wie gesagt – Respekt, dass dieses Album überhaupt entstand, auch wegen deiner überstandenen Süchte und so, aber letztendlich hat da auch niemand nach gebrüllt.

So weiß nun aber wenigstens jeder, dass es Dich noch gibt. Das ist auch schonmal was.

Tracklist:

01. Ghost (Ian Astbury)
02. Crucify The Dead (Ozzy Osbourne)
03. Beautiful Dangerous (Fergie)
04. Promise (Chris Cornell)
05. By The Sword (Andrew Stockdale)
06. Gotten (Adam Levine)
07. Doctor Alibi (Lemmy Kilmister)
08. Watch This (Dave Grohl/Duff McKagan)
09. I Hold On (Kid Rock)
10. Nothing To Say (M. Shadows)
11. Starlight (Myles Kennedy)
12. Saint Is A Sinner Too (Rocco De Luca)
13. We're All Gonna Die (Iggy Pop)

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Raphael

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