Plattenkritik

Sodom - Epitome Of Torture

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Release Date: 26.04.2013
Datum Review: 23.04.2013

Sodom - Epitome Of Torture

 

Was gibt es neues im Hause SODOM? Zunächst einmal löste Markus "Makka" Freiwald kurz nach Veröffentlichung des Vorgängers ”In War And Pieces” Drummer Bobby Schottkowski ab. Und dann gibt es mal wieder ein neues Studioalbum, das mittlerweile 14., wiederum von Waldemar Sorychta produziert. Und wiederum leben die Thrash-Titanen von ihren wohlverdienten Lorbeeren, denn bis auf einige Schmankerl bietet „Epitome Of Torture“ nur Mittelmaß.

Dabei ist der Beginn mit „My Final Bullet“ noch verheißungsvoll, da sich SODOM hier sehr atypisch, fast progressiv, knallhart und doch melodisch zeigen. Auch die neue Bandhymne „S.O.D.O.M.“ muss sich aufgrund ihrer geradlinigen Struktur und dem Mitgrölfaktor nicht verstecken. Der Titeltrack und vor allem „Stigmatized“ zeigt das Trio dann sehr nah am Death Metal und sind wir mal ehrlich: gerade, wenn SODOM fies und aggressiv sind, dann sind sie doch am besten. Danach rutscht die Tracklist jedoch in aalglattes Fahrwasser. So soll „Katjuscha“ an die gleichnamige Waffe der Russen aus dem 2. Weltkrieg erinnern, allerdings gab es vor Jahren bereits einen Song namens „Stalinorgel“, der das wohl besser hinbekommen hat. Genau das ist der springende Punkt, es gibt keine neuen Ideen mehr sondern nur noch ein Aufguss längst vergangener Heldentaten. Daran kann auch die nach wie vor grandiose Stimme des Angelrippers nichts ändern.


Tracklist:
01. My Final Bullet
02. S.O.D.O.M.
03. Epitome Of Torture
04. Stigmatized
05. Cannibal
06. Shoot Today – Kill Tomorrow
07. Invocating The Demons
08. Katjuscha
09. Into The Skies Of War
10. Tracing The Victim

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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