Plattenkritik

Spillsbury - Auf zum Atem

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Release Date: 10.10.2008
Datum Review: 07.12.2008

Spillsbury - Auf zum Atem

 

SPILLSBURY sind aus Hamburg. Haben allerdings wenig mit der sogenannten „Hamburger Schule“ zu tun. Sie fabrizieren herrlichsten Electropunk mit zum Teil sozialkritischen und kryptischen Texten. Hinter SPILLSBURY stecken Zoe Meißner und Tobias Asche, welcher größtenteils auch für das Songwriting zuständig ist und seine Sache erstklassig macht. Seine wütenden Texte werden passend von Zoe herausgesungen und klingen heute so, wie IDEAL wenn sie nicht nur in der NDW Zeit aktiv gewesen wären oder MIA, wenn sie nie mit diesem Zirkuskitsch anfingen. Nämlich innovativ, schnell, exklusiv und saugut. So macht das Synthiegeballer stets beste Laune und auch die Texte fesseln den Hörer auf Zehn Stücken. Vorwerfen kann man den Hamburger Lichtern also eigentlich wenig und selbst wenn man jetzt krampfhaft suchen würde, nach Fehlern, Plattitüden oder Klischees – viel finden würde man nicht. Ob der Albumtitel „Auf zum Atem“ allerdings angelehnt ist, an die Simpsons Folge „Filmstar wider Willen“, wird leider nicht beantwortet.

Tracklist:

1. Hubschrauber
2. Bitte bitte bitte
3. Lass mich
4. Ich kann alles
5. Sturzflug
6. Es ist egal
7. Grau
8. Mitten in der nacht
9. Irrsinn
10. Lange leine

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Raphael

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