Plattenkritik

Stout - Time Has Come To Standstill

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Release Date: 01.01.1970

Stout - Time Has Come To Standstill

 

Nach dem absoluten Emocore Hype des letzten Jahres sprießen im Jahre 2004 auch Hierzu-lande aus jeder noch so kleinen Provinz Metalcore Bands. Diesmal melden sich STOUT mit Postanschrift in Finsterwalde und einer immerhin schon neunjährigen Bandgeschichte mit ihrem ersten Longplayer auf I.C. Recordings zurück. Zwischenzeitig gab es diverse Beset-zungswechsel, ein in eigener Regie aufgenommenes Demotape und eine zweijährige Selbst-findungsphase. "Time Has Come To Standstill" entspricht nicht gerade dem klischeebehafte-ten Metalcore mit wuchtigen Moshparts und einer guten Portion Breaks. Vielmehr überwiegt der düstere Metalanteil, der gelegentlich zwischen Grindcore und Deathmetal schwankt, ob-ligatorische Hardcorelemente kommen ebenfalls zum Tragen. Dennoch treten STOUT bei ihren Stücken das Tempopedal nicht bis zum Anschlag durch, einige Stücke bewegen sich zwar im Uptempobereich, generell wird aber moderat vor sich hingerockt. Gesanglich grunzt, grummelt und shoutet Frontmann Ronny aggressiv und düster vor sich hin. Die Produktion von "Time Has Come To Standstill" wirkt auf mich ein wenig breiig und die Stimme von Ron-ny geht gelegentlich im Bandsound unter. Insgesamt kann sich STOUT mit ihrem aktuellen Release nicht von der Masse der Metalcore Bands abheben und abgrenzen. "Time Has Co-me To Standstill" bleibt leider nur durchschnittlich.

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Torben

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Allschools Chef

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