Plattenkritik

Taste Of Tears - Once Human

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Release Date: 07.10.2011
Datum Review: 21.10.2011

Taste Of Tears - Once Human

 

Ein kurzer Trompeten Aufschrei und schon stürzen die technischen Finessen von TASTE OF TEARS wie ein reißender Fluss durch die Gehörgange.
„Once Human“ ist der Name ihres Debuts und bietet einen facettenreichen Mix aus progressiven DEATH METAL.

Dass sich die bereits 1998 gegründete Band viel Zeit für das Songwriting gelassen hat, hört man den acht Stücken deutlich an. Sie streben nicht zwanghaft nach der genreüblichen Brutalität, sondern glänzen mit technischem Vermögen. Obwohl sie heftig mit den Extremen spielen, klingt ihr Sound nicht sonderlich strapaziös. Ihr Metal erinnert an anspruchsvolle Höchstleistungen von Bands wie die frühen CYNIC, nicht ganz so jazzigen ATHEIST oder den deutschen DEAD EYED SLEEPER. TASTE OF TEARS beherrschen die Kunst, Takte zu versetzen und Melodien zu verdrehen. Ganz besonders Bassist Gion Alig liefert eine hochklassige Performance ab. Ein Faktor, an dem sich jedoch die Geister scheiden werden, ist der gewöhnungsbedürftige Gesang. Das Wechselspiel zwischen fiesem Gegrunze und cleanen Powermetal-Einlagen, ist eine schwierige Angelegenheit, da gerade die cleanen Passagen recht aufgesetzt wirken.
Wer darüber hinweghören kann und von progressiven DEATH METAL nicht genug bekommt, kann mit „Once Human“ nichts falsch machen.

Tracklist
01. Ames Room
02. Phlegraean Fields
03. Once Human (Pinnacle & Pit)
04. Architects of Downfall
05. Profound Rain
06. A Walk on the Razor’s Edge
07. A Great Paradox
08. Timeframe

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Mulder

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