Plattenkritik

The Agony Scene - s/t

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Release Date: 01.01.1970

The Agony Scene - s/t

 

Hm, also nach Durchlesen des Promosheets war ich davon überzeugt die absolute Bombe vor mir liegen zu haben – wie schon so oft zuvor auch.
Musikalisch handelt es sich um Metalcore mit nem starken Einschlag Richtung Metal – allerdings kann ich nicht wirklich In Flames oder The Haunted rausfiltern wie im Promosheet geschrieben wird – ich hör vielmehr Parallelen zu Shadows Fall oder auch Killswitch Engage (deren Gitarrist Adam diese Scheibe auch produziert hat und dabei wirklich erstklassige Arbeit geleistet hat). Musikalisch geben sich The Agony Scene sehr openminded – da wechseln schnelle Trashparts mit langsamen Mosh- und Beatdownparts, Gesang gibts auch von clean und melodisch bis zum absoluten Gekeife, und manchmal werden auch Melodiebögen ausgepackt wie wir sie von Shadows Fall oder eben Killswitch Engage kennen.
Auch wenn man die Band jetzt mit obigen Vergleichen fast schon festnageln könnte – das sollte man nicht tun, denn dafür sind die Jungs aus Tulsa, Oklahoma einfach zu gut und auch zu eigenständig. Instrumententechnisch und auch beim Songwriting lassen sie nichts anbrennen und agieren auch äußerst abwechslungsreich ohne ein Plagiat oben genannter Vorreiter zu sein. Mit Michael Williams haben The Agony Scene außerdem auch einen sehr ausdrucksstarken Sänger mit einer sehr markanten Stimme – die perfekt dazu passt, was seine beiden Gitarristen Johnny Lloyd und Christopher Ammons an Melodien und Moshparts liefert.
Textlich kann ich leider gar nix über das Album sagen, da mir keine lyrics vorliegen – aber da die CD in USA auf Solid State erschienen ist vermute ich mal anhand der Songtitel eine christliche Ausrichtung.
Der letzte Bonus auf der CD ist noch eine Coverversion von „Paint It Black“ die mir fast schon etwas besser als die Earth Crisis Version dieses Rolling Stones Klassikers erinnert. Thumbs Up.
Alles im Allen: Für Leute die auf den neuen amerikanisches Metalcore Style stehen ein definitiver Pflichtkauf – und auch alle anderen Leute die gerne mal gut gemachte Musik im Spielfeld zwischen Melodic Death Metal und Metalcore antesten wollen: The Agony Scene.

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xTomx

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