Plattenkritik

The Airborne Toxic Event - The Airborne Toxic Event

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Release Date: 01.05.2009
Datum Review: 15.04.2009

The Airborne Toxic Event - The Airborne Toxic Event

 

Ein Übersong macht noch lange kein Überalbum. THE AIRBORNE TOXIC EVENT aus den USA überraschen mit gekonnter Langeweile und lassen ihre Single allein im Regen der guten Songs stehen.

Eigentlich, ja eigentlich sollte dieses Album schon seit über einem Halben Jahr veröffentlicht sein. Zuerst für November angesetzt, dann für Februar, dann für April und letztendlich nun für den 01. Mai angesetzt. Noch dazu mit neuem Label. Vom kleinen Indie Majordomo geht es auf Def Jam Island. Und all das nur wegen steigendem Erfolg. THE AIRBORNE TOXIC EVENT sind gefragt und warum? Weil sie aus den USA stammen und so gar nicht danach klingen. Viel eher nach der Insel. Nach Indietum und Frauengeschrei. Nach Mädchenschwarm und Hippie-Mucke. Doch was ist dran, am Hype?

Nicht wirklich viel. Der AIRBORNE TOXIC EVENT hat ein gutes Album aufgenommen, keine Frage. Die Band hat halt eben nur ein Problem – mit ihrem Hit "Sometime around Midnight", ein unaufhaltsamer Überhit übrigens, hat der Rest des Albums nicht viel gemein. Zwar spielt man zu Anfangs noch sehr energiegeladen wie "Wishing Well" spannend zeigt, doch gibt man sich so nach und nach verkorkster Langeweile hin. Interesse weicht den Melodien und schnell spielt die Musik am Ohr vorbei. Und alles was bleibt ist ein Hit.

Und der ist groß. Überlebensgroß vielleicht sogar. Aber er hat definitiv nichts, mit dem Rest diesen Albums am Hut.

Tracklist:

1. Wishing Well
2. Papillon
3. Gasoline
4. Happiness Is Overrated
5. Does This Mean You're Moving On?
6. This Is Nowhere
7. Sometime Around Midnight
8. Something New
9. Missy
10. Innocence

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Raphael

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