Plattenkritik

The Bluestation - Over the Top

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Release Date: 27.02.2009
Datum Review: 16.02.2009

The Bluestation - Over the Top

 

Hat Sylvester Stallone eigentlich jemals einen wirklich guten Film gedreht? Also einen richtig guten? Ohne Pathos und sowas? Der erste „Rambo“ vielleicht. „Rocky“ hatte im Grunde keine Daseinsberechtigung weil De Niro mit „Wie ein wilder Stier“ einfach mal das gesamte Boxergenre auf Links drehte. Schade nur, dass Stallone Drei Jahre früher dran war. De Niro hingegen hat sich nicht zu einer Fortsetzung hinreißen lassen. Damit hält sich Stallone im Grunde nur noch über Wasser. Fortsetzungen. Aber hey, Stop. De Niro ? Stallone ? Hatten die nicht mal gemeinsam nen Film? Genau, „Cop Land“. Ein minimalistischer kleiner böser Krimi mit einem superben Soundtrack von BRUCE SPRINGSTEEN. Der war wirklich gut. Nur zu empfehlen. Schade nur, dass Stallone 10 Jahre zuvor auch noch mit „Over the Top“ einen der schlechtesten Filme aller Zeiten abdrehte. Sogar eine Goldene Himbeere hat der Film erhalten, wenn ich mich nicht irre.

Und jetzt, 12 Jahre nach diesem cineastischen Debakel kommen THE BLUESTATION daher und nennen ihr Album „Over the Top“. Oha, ob da ein Zusammenhang besteht? Nein, auf keinen Fall. THE BLUESTATION machen Rockmusik im Dunstkreis von Stoner und Retro-Garage Klängen. Das kann entweder richtig innovativ und sau gut sein oder staubtrocken wie die Wüsten, mit denen dieses Genre ständig in Kontakt gerät. Auch THE BLUESTATION durchwandern dieses Tal und toppen mal durch nette Melodien und einer Stimme die arg an den Ex-SOUNDGARDEN Sänger CHRIS CORNELL erinnert, dann wiederum stechen wieder die ausgelutschten typischen Langweilo-Western-Tracks auf der Matte und nehmen jeglichen Spaß am Hören von „Over the Top“. Scheinbar bringt der Titel einfach Pech.

Tracklist:

1. Over the top
2. Bigger than jesus
3. Pink sneakers
4. All right now
5. Love danger
6. Radkill
7. Pour hommes
8. Suecide
9. Way back home
10. Boner
11. Shotgun
12. Allman & Western

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Raphael

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