Plattenkritik

The Doits - Northern Accents

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Release Date: 26.03.2010
Datum Review: 02.04.2010

The Doits - Northern Accents

 

Wir basteln uns einige Songtitel. Man nehme mehrere englische Begriffe. Diese sollten, als Mindestanforderung, eine sinnvolle Assoziationskette für uninspirierte Marketingstrategen bilden. Thematisch muss hier die Liebe, Frauen und das restliche Gedöns aufgegriffen werden. Nun mische man die Begriffe so gut wie möglich und der Reihe nach werden mindestens zwei gezogen. Am Ende erscheinen griffige Songtitel für ein Album, was eine Muse nicht mal mit ihrem Allerwertesten angeschaut hätte. Danach schmeißt man das Album einmal kräftig an einem Stapel CDs mit Beatmusik und Power Pop vorbei. Voilà schon hat man NORTHERN ACCENTS von THE DOITS in der Hand. Das BRIAN SETZER ORCHESTRA Gedenk-Cover gab hier schon den geschmacksverwirrten Vorboten.

Ganz so schlimm kommt es für die vier Schweden dann doch nicht. Sie wissen sicherlich was sie mit ihren Instrumenten anstellen und an manchen Songstellen zwinkert mir ein BRENDAN BENSON leicht zu. Nur dessen Qualität und auch die Qualität vieler andere Power Pop Alben erreichen THE DOITS nicht. Da hilft auch kein Glockenspiel, kein kleiner Backingchor oder Streicher aus der Büchse. Fürs nächste Album bitte ich wenigstens um weniger Kunstschnee auf dem Cover.


Tracklist:

1. Bad Boy
2. Little Heartbreaker
3. Best Kiss
4. Imaginary Girl
5. Girl Of My Wildest Dreams
6. Down That Line
7. Waste Of Time
8. The Great Big Fall
9. Come Close
10. To Make You Mine
11. Caught Me A Fever

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Kilian

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