Plattenkritik

The Fall From Grace - The Colours Of Change

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Datum Review: 23.09.2013

The Fall From Grace - The Colours Of Change

 

THE FALL FROM GRACE (Nicht zu verwechseln mit FALL FROM GRACE!) sind eine dänische Post-Hardcore-Kombo aus Dänemark, die in dieser Form nun schon seit neun Jahren besteht. Bereits 2009 veröffentlichten sie mit „The Largo Sessions“ eine Fünf-Track-EP, nun steht mit „The Colours Of Change“ der erste Langspieler in den Startlöchern.

Darauf bieten die drei Musiker das, was man wohl Anfang des Jahrtausends unter „Post-Hardcore“ subsumiert hat. Energetische, vertrackte Rockmusik, die mit leicht weinerlichen, aber intensiven (Schrei-)Gesang. Während „The Colours Of Change“ zieht man nicht selten einen Vergleich zu den Frühwerken von THURSDAY oder auch THRICE.
THE FALL FROM GRACE verstehen sich dabei gut darin jedes Lied mit einer eingängige Melodie und interessanten Strukturen zu versehen. Besonders hervorzuheben sind an dieser Stelle das eher straighte „Static Conclusion“ und das eruptive „Resistance“. Diese beiden Songs stellen quasi die beiden Eckpunkte des Albums dar. Denn trotz der Tatsache, dass die Dänen mit Melodien wahrlich nicht geizen, ist es schwer „The Colours Of Change“ in den ersten Durchläufen zu fassen zu bekommen. Lieder wie „Rule One“, „If Only These Walls“ oder „Beloved“ nehmen immer wieder unvorhersehbare Wendungen und bleiben so auch nach einigen Zeit noch spannend.
Der heimliche Star des Albums ist aber die Produktion. Von Christian Bonde (VOLBEAT, WHORES & THIEVES) aufgenommen und von Alan Douches gemastert (MASTODON, THRICE) hat „The Colours Of Change“ einen zwar sehr sauberes, aber unglaublich druckvolles Soundbild, das der Musik gut zu Gesicht steht.

Mit ihrem Debüt erfinden THE FALL FROM GRACE das vielzitierte Rad zwar nicht neu, respektabel ist die Leistung aber allemal. Wer sich Zeit nimmt um „The Colours Of Change“ wirken zu lassen bekommt ein extrem abwechslungsreiches und durchgehend hörenswertes Album, dass Freude auf mehr Material in der Zukunft macht!



Tracklist:

1. Introvert
2. Static Conclusion
3. Retribution Revolution
4. Charades & Apathy
5. Resistance Is Futile
7. If Only These Walls would Sleep
8. Our Beloved Nights
9. Ihaterobot
10. Dim the Lights
11. Funeral for an Enemy
12. Extrovert

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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