Plattenkritik

The Fratellies - Costello Music

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Release Date: 17.11.2006
Datum Review: 22.11.2006

The Fratellies - Costello Music

 

Was sich nach UK anhört muss ja bekanntlich heutzutage nicht immer zwangsläufig von der Insel kommen. Die schottischen FRATELLIS erweisen sich jedoch nicht als Mogelpackung sondern werden vielmehr mit einem äußerst frischen und lässigen Arschtritt vorstellig. Und das obwohl der Sound des Trios nun wirklich nicht als state of the art bezeichnet werden kann sondern eher als gnadenlos retro bezeichnet werden kann. "Costello Music" ist, wie sollte es anders sein, das Debütalbum der Jungs, die damit gleich die UK Charts aufgemischt haben. Auch wenn man hierzulande mittlerweile ein wenig gegen die ständigen Insel-Hypes abgehärtet ist, wird es der Musiklandschaft verdammt schwer fallen dem Charme dieses Trios nicht zu erliegen.

Trotzt des besagten Retro-Faktor sind erweisen sich THE FRATELLIS nämlich als überaus originell und verdammt unterhaltsam. Ein wenig ARCTIC MONKEYS, ein wenig LIBERTINES und eine Priese 70er DAVID BOWIE und schon haben wir die unwiederstehliche Mixtur, die ihren letzten Schliff in LA erhielt. Mit Glam gepuderte Hits wie "Chelsea Dagger" und "Henrietta" werden zweifelsfrei auch auf hiesigen Tanzflächen für Furore sorgen. Bleibt zu hoffen, dass es die munteren Jungs, die als Künstlernamen alle „Fratelli“ in ihren Nachnamen aufgenommen haben, nicht allzu schnell auf offener See in straucheln geraten. Aktuell hat Island Records eine Menge in die Band investiert und es wird sich auch hierzulande auszahlen, ob man sich längerfristig etablieren kann ist eher ungewiss. Bis dahin kann man noch getrost den ein oder andern "Costello Music" Hördurchgang antreten den mittelfristig ist hier der Spaß garantiert.

1. Henrietta
2. Flathead
3. Cuntry Boys And City Girls
4. Whistle For The Choir
5. Chelsea Dagger
6. For The Girl
7. Doginabag
8. Creepin' Up The Backstairs
9. Vince The Loveable Stoner
10. Everybody Knows You Cried Last Night
11. Baby Fratelli
12. Got Ma Nuts From A Hippy
13. Ole Black 'n' Blue Eyes

Alte Kommentare

von so gut 13.04.2011 19:17

auch wenn ich sonst REIN GAR NICHTS mit Indie Rock anfangen kann und sonst keine musik höre wo nicht mindestens ein gang shout, 2-step part und breakdown enthalten ist (ein bisschen sterotypisiert) feier ich die Band relativ unendlich. 9/10

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