Plattenkritik

The Hives - The Black And White Album

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Release Date: 12.10.2007
Datum Review: 11.10.2007

The Hives - The Black And White Album

 

Die narzisstischste Posercombo vorm Herrn aka THE HIVES kehrt drei Jahre nach ihrem "Tyrannosaurus Hives" endlich wieder mit einem neuen Longplayer zurück. Obwohl besagtes Release immerhin den Platz #10 der deutschen Albumcharts eroberte und durchaus zu rocken vermochte, kopierte er doch allzu oft das erfolgreiche Durchbruchsalbum "Veni Vidi Vicious".

Scheinbar erkannten also auch THE HIVES, dass man für den neuen Longplayer ein paar neue Pfade einschlagen sollte und so schnappte man sich in bester GWEN STEFANI Manier eine Reihe an hochkarätigen Produzenten von Pharrell Williams über Timbaland, Jacknife Lee (u.a. Bloc Party, U2, Snow Patrol) bis hin zu Dennis Herring (Modest Mouse) mit denen man diverse Tracks produzierte. Die im Vorfeld auftauchende TIMBALAND Collabo und das resultierende "Throw it on me" spiegelte glücklicherweise dann doch nicht die Marschrichtung des Silberlings wieder und ist nicht einmal auf "The Black And White Album" vertreten.

Den Albumtitel erklärt Gitarrist Nicholaus Arson übrigens gewohnt selbstbewusst folgendermaßen: "Wenn The Beatles ein ,White Album' und Metallica ein ,Black Album' machen konnten, dann kann es nur eine Band geben, die eine Platte abliefert, die doppelt so gut ist wie diese beiden Meilensteine zusammen"

Die Aussage kann ich zwar so nicht ganz unterschreiben, aber "The Black And White Album" ist definitiv das abwechslungsreichste Album der Bandgeschichte und trumpft neben gewohnt mitreißenden Schrammelhymnen wie dem Opener " Tick Tick Boom" oder meinem derzeitigen Lieblingssong "Try It Again" mit jeder Menge Überraschungen auf, die natürlich auch durch die verschiedenen Produzenten gesteuert werden. Die Pharrell Williams Tracks "Well Allright!" und "T.H.E.H.I.V.E.S." punkten beispielsweise mit einem funkigen Groove ("T.H.E.H.I.V.E.S.") oder einem Fokus auf die Tanzbarkeit ("Well Allright!"), während Thomas Öberg mit "Bigger Hole To Fill" ein wenig Inselflair in die Stube holt. Auch gesanglich haben THE HIVES an sich gearbeitet, denn Frontkrächzer Pelle Almqvist übt sich gemeinsam mit seinen Kollegen in verschiedenen Tonlagen und beschränkt sich nicht mehr nur auf das hohe Gekreische. Es ist zwar nicht mehr wirklich Punkrock sich das Album in 7 Tonstudios zusammenproduzieren zu lassen, aber THE HIVES können sich das Anno 2007 auch erlauben. Super Scheibe!

Tracklist:
1. Tick Tick Boom
2. Try It Again
3. You Got It All... Wrong
4. Well Allright!
5. Hey Little World
6. A Stroll Through Hive Manor Corridors
7. It Won't Be Long'
8. T.H.E.H.I.V.E.S.
9. Return The Favour
10. Giddy Up
11. Square One Here I Come
12. You Dress Up For Armageddon
13. Puppet On A String
14. Bigger Hole To Fill

Alte Kommentare

von steve 11.10.2007 12:31

goiles teil

von Burkhard 15.10.2007 20:24

gutes Review, auch wenn ich kein Hives-kenner bin

von norm 15.10.2007 23:28

hammer album. gutes review...

von 657 16.10.2007 13:11

eher nicht so toll.. 6/10

von hmm 16.10.2007 17:54

ziemlich lahm im gegensatz zu dem alten zeug. von mir 4/10 die schnellen punk/rocknummern sind gut,der rest aber nur mischmasch, der superschnell nervt...

von tony 16.10.2007 18:52

super teil...rockt gewaltig. gute weiterentwicklung..finally

von pain 24.10.2007 11:53

finds gut!

von ... 24.10.2007 16:31

schrecklich

von jona 07.02.2008 18:48

dachte bei einige nummern auch, dass sie mich sehr schnell nerven werden (besonders giddy up), dem ist aber doch nicht so! super platte, macht richtig spaß und nicht so'n schubladen-garagen-kram, wie ich ihn erwartet hatte. mit t.h.e.h.i.v.e.s. sogar n richtig cooler dance-hit^^ 8/10

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Torben

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Allschools Chef

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