Plattenkritik

The House Of Capricorn - Morning Star Rise

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Release Date: 09.11.2014
Datum Review: 08.11.2014

The House Of Capricorn - Morning Star Rise

 

Nennt man sein Album „Morning Star Rise“, ist die Ausgangslage klar – Um Blümchen-Pflücken oder Fußballspiele wird es hier wohl nicht gehen. So geht es bei den Neuseeländern von THE HOUSE OF CAPRICORN stets um den Gehörten, der nicht nur in Miltons epischem Gedicht als gefallener Morgenstern dargestellt wird. Auf ihrem dritten Album, dem ersten über Svart Records, nutzt das Trio zur Huldigung Luzifers altbekannte Stilmittel und wildert nicht selten im Doom Metal, sind aber auch schnelleren, in Richtung klassischen Heavy Metal gehenden Einflüssen nicht abgeneigt.. Dabei gelingt es ihnen immer wieder griffige Melodien einzustreuen, die darüber hinwegsehen lassen, dass man das Rad musikalisch nicht neu erfindet. „Our Shrouded King“ oder „Watching Angels Fall“ sind die besten Beispiele dafür. Dem gegenüber stehen Stücke wie das überlange „Ashlands“ die eher auf Atmosphäre als Eingängigkeit setzen und so schwerer zu erfassen sind.
Im Grund macht man als Doom-Metal-Fan kaum etwas falsch, wenn man sich „Morning Star Rise“ in den Plattenschrank stellt. Die Neuseeländer verstehen ihr Handwerk - Manchmal reicht das schon.

Tracklist:

01. The Road to Hell is Marked
02. In The Light of Lucifer
03. Our Shrouded King
04. Ashlands
05. The Only Star in the Sky
06. Ivory Crown
07. Watching Angels Fall
08. Covenant's Ark
09. Dragon of Revelations

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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