Plattenkritik

The Leeches - Eat The Leeches

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Release Date: 25.01.2009
Datum Review: 04.02.2009

The Leeches - Eat The Leeches

 

Als eine Art Konzeptalbum könnte man dieses Album von THE LEECHES bezeichnen. Gewidmet wird sich fast ausschließlich einem Thema, nämlich dem Lieblingsthema der Italiener: Dem großen Fressen! Gegründet hat man sich 2003 in Como, nahe der Schweizergrenze und hat in Italien, nach Aussage der PR-Agentur, schon so eine Art Kultstatus erreicht.

Ihre kulinarischen Vorlieben verpacken THE LEECHES hierbei in melodiösen und eingängigen Drei-Akkord-Punkrock. Auffällig an der ganzen Geschichte ist zu allererst der Sänger der Bande: Von der Optik her zum verwechseln ähnlich mit “Zed“ aus den Police Academy Filmen der 80er, verbreitet er vor allem durch sein italo-englisch seinen ganz eigenen Charme. Seinen Texten hingegen kann ich weniger Charme abgewinnen: Punkrock zeichnet sich zwar dadurch aus, dass sich nicht an dogmatische Regeln zu halten hat, aber wenn schon non-sense, dann wenigstens lustig.

Wer also auf leichte Unterhaltung steht, kann mit THE LEECHES nicht viel falsch machen, denn ein paar Ohrwürmer sind schon an Bord. Allerdings habe es andere der Kategorie Spaß-Punks einfach besser gemacht. Spontan fallen mir da z.B. NERF HERDER ein.


Tracklist:

01. Just A Little Love
02. No Sport
03. Dead People Are Dead
04. King Kong
05. Live Fat Die Young
06. Zombies Are Coming
07. Just A Bad Dream
08. Somebody Is Killing Me
09. ANT Music
10. Reign In Food
11. Hail! Hail! To R’n’R
12. Mirror Of My Love
13. Chop Chop 2

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Christian Schroub

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